Gastbeitrag von Richard Veltum
Am Sonntag veranstaltete die katholische Kirchgemeinde Bremen/Rhön eine Benefizveranstaltung zum Erhalt ihrer Kirche.
Zu dieser Benefizveranstaltung waren zahlreiche Besucher und Gäste gekommen, alle Sitzplätze waren belegt und weitere Besucher mussten mit einem Stehplatz vorliebnehmen.
Festprogramm
Die Moderation des Kirchenkonzerts übernahm Christoph Schuchert gekonnt und führte unterhaltsam durch das Programm.
Den Auftakt übernahm Christoph Zimmer mit einem Trompetensolo des bekannten „Wolgalieds“ aus der Operette Op. 57 „Der Zarewitsch“ (Richard Tauber/Franz Lehar).
Orgelspieler Martin Fischer stimmte das Weihnachtslied „O du Fröhliche“ an und die zahlreichen Besucher stimmten gerne mit ein.
Adele Möller & Ida Kircher spielten auf ihren Gitarren „Schneeflöckchen“ und „Alle Jahre wieder“. Elisa & Martin Fischer brachten den Titel „ Coconut in the sand“ in englischer Sprache überzeugend zum Ausdruck.
Nun gab es vor dem Hochaltar viel Bewegung von den Bremer Mädchen und Jungen vom hiesigen Kinderchor unter der Leitung von Klarissa Nitsche.
Unter Klavierbegleitung sangen die Kinder die Lieder „Magnificat“ und „Verleih uns Frieden“ zur Freude der Eltern, Omas und Opas sowie den Gästen in der Kirche.
Hermine Weider wusste mit dem Sologesang „Ein Funke aus Stein“ die Zuhörer im Gotteshaus in Bann zu ziehen.
Angelina Henkel stellte sich dem Publikum mit dem Liedbeitrag „Amanzing Grace“ mit ihrer Gitarre überzeugend vor „“Erstaunliche Gnade“ oder „Wunderbare Gnade“ von John Newton.
In bunter Trachtenbekleidung schritten die Otzbacher Mädchen durch die Kirche in Richtung Hochaltar unter der Tanzgruppenleiterin Stefanie Etzel. Die Kinder sorgten mit ihren fröhlichen Liedern („Heidi“) & Tänzen für Freude und Hochstimmung.
Die musikalische Begleitung übernahm stimmungsvoll Rudolf Nensel mit seiner original Steierischen Harmonika. Dieser Beitrag war ein echtes Highlight, alle Kirchenbesucher freuten sich und sangen tüchtig mit.
Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts in der Bremer Kirche bot der 11-jährige Oskar Fischer. Er brachte die Königin der Instrumente in der Dorfkirche zum Klingen und zum Erstaunen der Zuhörer. Oskar Fischers Orgelbeitrag „Petersburger Schlittenfahrt“ (op.57) von Richard Eilenberg wurde mit viel Applaus belohnt.
Dieser Beitrag wurde auch von Weltstar James Last mit seinem großen Orchester mehrfach zur Aufführung gebracht.
Die Solisten Rosa Schütz und Lea Zita Hofmann sowie Josef Nitsche am Klavier brachten „Rihanna – Stay“ – „Ich möchte das du bleibst“ ausdrucksstark zu Gehör.
Von der Empore aus sang der Bremer Kirchenchor unter Julia Knackert raumfüllend: „So hoch der Himmel“ und „Als aller Hoffnung Ende war“. Auch die Chorsängerinnen und Sängern war der Beifall der Besucher sicher.
Katharina und Jakob Müller stellten ihren Beitrag „Let it go“- „Lass los“ (Eiskönigin) vor, sie erhielten ebenso Applaus.
Einen beeindruckenden Solobeitrag auf der Querflöte brachte die 11-jährige Sarah Henkel vor dem Publikum zum Ausdruck: „Engel lassen laut erschallen“ (Französisches Weihnachtslied, Volksweise).
Ein weiterer Auftritt der Otzbacher Tanzgruppe unter Stefanie Etzel brachte erneut die Zuhörer in freudiger Stimmung mit „Fischerin vom Bodensee“.
Ihr Folkloreauftritt in der Kirche war eine Augenweide und brachte Freude und Stimmung in die Kirche. Die musikalische Begleitung besorgte unterhaltsam Rudolf Nensel mit seiner Steierischen Harmonika.
Corina, Ricardo und Johanna Glotzbach trugen ihren musikalischen und gesanglichen Beitrag: “V. Weiß – Nur kurz vorbei“ vor und erhielten als Gruppe von den Besuchern Beifall.
Lilian Christ & Josef Nitsche brachten einen Musikbeitrag „La foi“ (Georg Grundmann, französisch für „ Glaube, Vertrauen“, zu Gehör Sie bekamen ebenfalls Applaus.
Veronika, Klarissa und Josef Nitsche sowie Johanna Block spielten „Adeste fideles“ (Nun freut euch, ihr Christen), Volksweisen 18. Jh. Friedrich Heinrich Rauke (1823).
Vaterunser & priesterlicher Segen
Pfarrer Martin Lerg bedankte sich bei allen großen und kleinen Künstler für ihre gelungenen Konzertbeiträge und allen ehrenamtlichen Helfern.
Gemeinsam mit den Gläubigen, Besuchern und Gästen betete Pfarrer Martin Lerg das Vaterunser und spendete seinen priesterlichen Segen.
Für das Jahr 2026 wünschte er den Gläubigen alles erdenklich Gute, Frieden und Zusammenhalt sowie Gesundheit und Gottes Segen.
Danke-Ansprache & Informationen
Im Namen des Bremer Kirchenvorstandes bedankten sich Rudolf Nensel und Moderator Christoph Schuchert bei allen aktiv beteiligten und ehrenamtlichen Helfern, großen und kleinen „Künstlern“ für die Vorbereitung und Durchführung der innerkirchlichen Benefizveranstaltung.
Sie dankten für die Bereitstellung von Fördermitteln für den Erhalt der Kirche. Besonderen Dank geht an die Klosterkammer Erfurt für die Zuweisung von Fördermitteln.
Ein weiterer Dank geht an den Landtagsabgeordneten Martin Henkel (CDU), er besorgte Fördermittel in Erfurt für die Bremer Kirche. Hier spendeten die Konzertbesucher großen Beifall.
Ein Dank geht auch an die örtlichen privaten Spender der Kirchgemeinde. Der Erlös der Benefizveranstaltung wird ebenfalls für den Erhalt der Dorfkirche verwandt.
Für die Kirche wurden bereits umfangreiche Arbeiten durchgeführt. So wurden in der Kirche die gesamte Elektroanlage neu verlegt, eine Sitzheizung eingebaut und der gesamte Fußboden erneuert.
Alleine die Restaurierung und Reinigung der Orgel durch eine Spezialfirma wurde mit 10.000 Euro veranschlagt. Die Kirchgemeinde setzt sich auch ein für die Erhaltung des Pfarrhauses aus dem Jahre 1713 (ältestes noch erhaltene Gebäude in Bremen).
Das Pfarrhaus ist zentraler Treffpunkt der Gemeinde. Treffpunkt für Vereine, Kinder und Jugendliche und wird auch für private Feiern genutzt. Die Erhaltung des Gebäudes ist eine Herzensangelegenheit der Dorfbewohner.
Zum Abschluss lud der Kirchenvorstand die Konzertbesucher zu einem gemütlichen Beisammensein ins benachbarte Pfarrhaus ein.
Feierlicher Abschluss
Dr. Martin Nitsche spielte an der Orgel, klangvoll: „Stern über Bethlehem“.
Die Bremer Benefizveranstaltung war ein Höhepunkt im Leben der Kirch- und Dorfgemeinschaft und ein gelungener Auftakt im neuen Jahr 2026.































