Beitrag von Martin Veltum
In einer von Verunsicherung geprägten Weltwirtschaftslage setzt Thüringen ein klares Zeichen für Stabilität und Zukunftssicherung.
Die Übergabe eines Fördermittelbescheids in Höhe von 3,796 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) für die Erschließung neuer Gewerbeflächen in Geisa ist mehr als eine regionale Einzelmaßnahme.
Sie ist, so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Henkel, ein strategisches Signal in unsicheren Zeiten.
„Vor dem Hintergrund von Lieferkettenumbau, geopolitischen Spannungen und dem Wettbewerb um Investitionen ist die Stärkung unserer heimischen Wirtschaftsstandorte von existenzieller Bedeutung“, ordnet Henkel das Engagement ein.
„Die Erschließung in Geisa schafft die physische Infrastruktur für Wachstum, macht die Region krisenfester und unabhängiger. Jeder geschaffene Arbeitsplatz und jede gesicherte Wertschöpfung hier bei uns ist ein Beitrag zur wirtschaftlichen Resilienz ganz Thüringens.“
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Vorhabens liegt bei rund 5,75 Millionen Euro. Dass 75 Prozent der förderfähigen Kosten durch die GRW-Förderung getragen werden, unterstreicht die hohe Priorität, die der Freistaat der Entwicklung des ländlichen Raums beimisst.
„Gerade strukturschwache Regionen wie der Wartburgkreis brauchen diese kraftvollen Impulse, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können“, betont der Abgeordnete für den Wartburgkreis. „Hier wird gelebte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse.“
Henkel hat als wirtschaftspolitischer Sprecher maßgeblich dazu beigetragen, dass die GRW-Mittel für Thüringen in den Jahren 2026 und 2027 deutlich aufgestockt wurden.
„Damit stellen wir sicher, dass Thüringen den maximal möglichen Kofinanzierungsanteil des Bundes vollständig ausschöpfen kann. Für die Programme GRW I und GRW II stehen in diesem Zeitraum insgesamt 259 Millionen Euro bereit.
Diese Mittel sind ein zentraler Baustein, um die Wirtschaftskraft des Freistaats gerade in der aktuell herausfordernden Lage zu stärken.“
Parallel zur finanziellen Ausstattung wurde die GRW-Förderrichtlinie deutlich vereinfacht. „Bürokratieabbau ist in einer dynamischen Weltwirtschaft kein Selbstzweck, sondern zwingend notwendig, um schnell und flexibel handeln zu können“, so Henkel.
„Mit dem erstmals in Thüringen beschlossenen Bürokratieabbaugesetz schaffen wir die Rahmenbedingungen, dass Gelder wie diese in Geisa zügig und effizient in die Tat umgesetzt werden können.“
Die Stadt Geisa stehe exemplarisch für den nachhaltigen Erfolg einer konsequenten Wirtschaftsförderpolitik. „Bereits zum dritten Mal innerhalb von 35 Jahren wird hier gezielt in Gewerbeflächen investiert – jedes Mal mit langfristigem Erfolg“, hebt Henkel hervor.
Die Zahlen belegen dies eindrucksvoll: Die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt stiegen von rund 0,5 Millionen Euro (2006) auf etwa 3,5 Millionen Euro (2025). Gleichzeitig verdreifachte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
„Diese Entwicklung beweist: Gezielte Investitionen in die wirtschaftliche Infrastruktur sind das beste Mittel, um Kommunen finanziell zu stärken und hochwertige Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen“, fasst Martin Henkel zusammen.
„In einer Zeit globaler Verwerfungen ist eine starke und wehrhafte Regionalwirtschaft der beste Garant für Wohlstand und Stabilität. Das Projekt in Geisa ist dafür ein herausragendes Beispiel, von dem die gesamte Region profitiert.“




