Unwettergefahr zum Wochenstart – Schulen schließen wieder

Der Sonntag zeigte sich in der Rhön noch einmal von seiner allerschönsten Seite: tief verschneite Landschaften, klare Winterluft und Bilder wie aus dem Bilderbuch. Doch die winterliche Ruhe währt nicht lange.

Für Montag kündigt der Wetterdienst einen deutlichen Wetterumschwung an – mit steigenden Temperaturen, Schneefall und anschließendem Regen.

Ab den frühen Morgenstunden, etwa ab 6 Uhr, sollen aus Westen Schneefälle nach Thüringen ziehen. Im weiteren Verlauf geht der Schnee in Regen über.

In Verbindung mit noch gefrorenen Böden besteht dabei eine erhebliche Glatteisgefahr. Meteorologen sprechen für Montag von einer Unwetterlage in Teilen Thüringens.

Aufgrund der angespannten Wettersituation haben bereits erste Regionen reagiert. In einigen Orten wurde der Präsenzunterricht an Schulen vorsorglich abgesagt, stattdessen findet Distanzunterricht statt – so auch am Gymnasium in Bad Salzungen.

Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler vor den Gefahren auf dem Schul- und Heimweg zu schützen.

Aufgrund des Schneefalls und der Gefahr von Glatteisbildung fällt der Präsenzunterricht heute Nachmittag, ab 13 Uhr an allen Schulen im Landkreis Rhön-Grabfeld aus. Auch der schulische Ganztag (offen/gebunden) wird abgesagt. Eine Notbetreuung an allen Schulen wird vorgehalten für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler nicht nach Hause gehen können.

Auch  im kompletten Landkreis Bad Kissingen endet der Präsenzunterricht heute um 13 Uhr. Das hat das Schulamt mitgeteilt. Das gilt für alle Schularten - von der Grundschule bis zur Berufsschule. Eine Notbetreuung wird eingerichtet.

Im Laufe des Montagabends sowie in der Nacht zum Dienstag könnte mildere Luft in die Region einströmen. Die Wetterexperten gehen davon aus, dass sich die Lage dann allmählich entspannen wird.

Bis dahin heißt es: Vorsicht auf den Straßen, Wege möglichst gut planen und unnötige Fahrten vermeiden. Die Rhön verabschiedet sich damit zumindest kurzzeitig von ihrer winterlichen Postkarten-Idylle – Sicherheit geht vor.