Mit Beginn der närrischen Zeit, nehmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an Fastnachtsveranstaltungen teil. Die Polizei Osthessen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Alkohol und Drogen im Straßenverkehr ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Um die Verkehrssicherheit während der Fastnachtstage zu erhöhen, wird die osthessische Polizei, verstärkt Kontrollen durchführen. Der Schwerpunkt wird hierbei auf der Überprüfung der allgemeinen Verkehrstüchtigkeit liegen.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, Verkehrsunfälle zu verhindern und alle Verkehrsteilnehmenden, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto, bestmöglich zu schützen. Alle Fastnachtsbesucherinnen und -besucher sollen sicher und gesund wieder nachhause kommen.
Für junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger bis 21 Jahre gilt grundsätzlich die Null-Promille-Grenze.
Wer alkohol- oder drogenbedingt am Straßenverkehr teilnimmt und in einen Verkehrsunfall verwickelt ist, muss bereits ab 0,3 Promille mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Neben dem Entzug der Fahrerlaubnis drohen hohe Geldstrafen, Fahrverbote sowie in schweren Fällen Freiheitsstrafen.
Wird die Fahrerlaubnis entzogen und später neu beantragt, ist in der Regel eine MPU (auch bekannt als "Idiotentest") erforderlich.
Die Polizei appelliert daher an alle Feiernden, verantwortungsbewusst zu handeln und folgende Hinweise zu beachten:
- Wer Alkohol und Drogen konsumiert, hat am Straßenverkehr nicht teilzunehmen.
- Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, wie Busse, Bahn und Taxis oder bilden Sie Fahrgemeinschaften.
- Auch am Morgen nach dem Feiern, kann noch Restalkohol vorhanden sein.
- Alkohol und Drogen beeinträchtigen das Wahrnehmungsvermögen und die Reaktionszeit erheblich.
- Steigen Sie bitte nie in ein Fahrzeug ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht.
Die Polizei Osthessen wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine fröhliche, aber vor allem sichere Fastnachtszeit und bittet um Verständnis für die Durchführung der vermehrten Kontrollen.
