Bei der Entsorgung der Gelben Tonnen durch das zuständige Serviceunternehmen Remondis kam es am vergangenen Freitag erneut zu deutlichem Unmut in der Bevölkerung. Nach bisherigen Erfahrungen in den letzten Wochen sorgte der aktuelle Ablauf nun für zusätzliches Unverständnis.
Nach übereinstimmenden Beobachtungen wurden an diesem Tag mehrere Ortsteile angefahren, darunter Kaltennordheim, Fischbach, Klings und Kaltenlengsfeld. Vor Ort wurden jedoch nur einzelne Tonnen geleert, während zahlreiche weitere stehen blieben. Anschließend setzte das Entsorgungsfahrzeug seine Fahrt in den jeweils nächsten Ort fort.
Besonders irritierend wirkt dabei, dass nicht etwa ein Ort komplett ausgelassen wurde, was bei Zeitmangel zumindest nachvollziehbar gewesen wäre. Stattdessen wurden in allen genannten Orten nur Teile der bereitgestellten Tonnen geleert, ohne erkennbares System. Der genaue Grund für dieses Vorgehen ist bislang unklar.
Die Situation sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Kopfschütteln, da volle Tonnen nun erneut bis zum nächsten regulären Abfuhrtermin stehen bleiben müssen. Auf einem vorliegenden Foto ist die Lage deutlich zu erkennen: grün markierte Bereiche wurden abgefahren, rot markierte Tonnen hingegen blieben ungeleert zurück.
Viele Betroffene wünschen sich vor allem mehr Transparenz und klare Informationen, warum die Leerung nicht vollständig erfolgen konnte. Gerade bei der Müllentsorgung, die für alle Haushalte gleichermaßen wichtig ist, wird ein verlässlicher Ablauf erwartet.
Ob und wann eine Nachleerung erfolgt, ist derzeit noch offen.

