Gastbeitrag von Udo Bauch
Fröhliches Lachen, mitreißende Musik, bunte Kostüme und vor allem ganz viel Herzlichkeit erfüllten den Kultursaal im Eichenzeller Schlösschen: Die Eichenzeller DRK-Gruppe „Menschen mit Behinderung“ hatte zur großen Faschingsfete eingeladen – und zahlreiche Närrinnen und Narren sowie Gruppenfördernde folgten dieser Einladung mit sichtbarer Begeisterung.
Von der ersten Minute an war spürbar: Hier wurde nicht nur Fasching gefeiert, sondern gelebte Inklusion, Gemeinschaft und Lebensfreude.
Den schwungvollen Auftakt gestalteten Bewohnende von antonius, die mit flotten und gekonnten Tanzvorführungen das Publikum begeisterten.
Mit viel Rhythmusgefühl, Ausdruck und sichtbarer Freude an der Bewegung rissen sie die Gäste sofort mit und sorgten für einen gelungenen Start in ein abwechslungsreiches närrisches Programm.
Gruppensprecher Walter Bernhard begrüßte anschließend das „närrische Volk“ herzlich und zeigte sich sichtlich erfreut über die große Resonanz.
Nach dem überwältigenden Erfolg der Faschingsfete im vergangenen Jahr sei es besonders schön, dass so viele Gäste der Einladung erneut gefolgt seien und gemeinsam diesen besonderen Tag feiern wollten. Sein Dank galt allen, die mit ihrem Kommen die Arbeit der DRK-Gruppe wertschätzen und unterstützen.
Ein besonderer Willkommensgruß galt den Ehrengästen des Nachmittags: dem Vorsitzenden des Eichenzeller DRK-Ortsvereins Harald Leitschuh, Gemeindevorstandsmitglied Helmut Gladbach in Vertretung von Bürgermeister Johannes Rothmund, dem ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten Udo Bauch, dem 1. Vorsitzenden des Handwerker- und Kulturvereins 1894 Eichenzell e. V. Michael Hohmann, antonius-Geschäftsführer Sebastian Bönisch sowie dem langjährigen Gruppenförderer Joachim Weber.
Mit großem Applaus wurde auch das diesjährige „Jong-un-Maje-Paar“ begrüßt: Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert, die als Repräsentanten von antonius der Faschingsfete einen ganz besonderen Glanz verliehen.
Noah Sigmund sorgte mit einer schwungvollen Solotanzeinlage für Begeisterung im Saal – der verdiente, langanhaltender Applaus sprach für sich.
Ebenfalls die Ehre gaben sich Hofmarschall Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien vom Fuldaer Freizeit- und Carneval Klub (FFCK), die mit ihrem großen Gefolge einmarschierte.
In ihren Grußworten brachte sie eindrucksvoll zum Ausdruck, dass der Besuch der Faschingsfete der Eichenzeller DRK-Gruppe für sie nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine Herzensangelegenheit und Verpflichtung sei.
Damit unterstrich sie die enge Freundschaft und Verbundenheit zum Gedanken der Inklusion. Das närrische Programm ließ keine Wünsche offen: Die Minitanzgarde, die Juniorentanzgarde und die Hopsaliesen des FFCK begeisterten mit glanzvollen, perfekt einstudierten Auftritten.
Ebenso sorgten die Showtanzgruppe des TLV Eichenzell sowie die „Schreckschräubchen“ der Löschenröder Schoppegarde e.V. für ausgelassene Stimmung, bewundernde Blicke und viel Applaus.
Gemeindevorstandsmitglied und Ex-Bürgermeister Helmut Gladbach, der der DRK-Gruppe seit vielen Jahren eng verbunden ist, lobte in seinen Worten das außerordentliche Engagement der Eichenzeller DRK-Gruppe.
Sein besonderer Dank galt Gruppensprecher Walter Bernhard sowie allen ehrenamtlichen Betreuenden, die sich mit großem Einsatz, Geduld und Herzblut für Menschen engagieren, die mit unterschiedlichsten Behinderungen ihren Alltag meistern.
Mit einer fröhlichen Polonaise durch den Saal, begleitet von Musik, Jubel und ausgelassenem Lachen, fand die Faschingsfete ihren stimmungsvollen Höhepunkt.
Wieder einmal wurde deutlich, was diese Veranstaltung so besonders macht: gelebte Inklusion, ein starker Zusammenhalt, Menschlichkeit und eine Atmosphäre, in der sich jede und jeder willkommen fühlt.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Betreuerteam der DRK-Gruppe bewirtete seine Gäste mit viel Liebe und Engagement mit hausgemachten Kuchen und Getränken zu sozialen Preisen.
Überall sah man zufriedene Gesichter – bei Musik, Tanz und guter Laune rückten die Sorgen des Alltags für einen Moment in den Hintergrund.




















