Tierschutzverein Meiningen: Billy, Ruben & Minou suchen ein neues Zuhause

Der Tierschutzverein Meiningen stellt in dieser Woche wieder seine Schützlinge vor, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind.

Der kleine Billy und sein großes Ebenbild

Regelmäßige Besucher des Meininger Tierheims werden sich wahrscheinlich nicht wundern, dass es unter den aktuellen Schützlingen des Tierschutzvereins einen Jungkater namens Mini-Billy gibt.

Denn es gibt ja auch einen (Maxi-)Billy, einen sehr selbstbewussten Freigängerkater und Langzeit-Tierheimbewohner, der mal am Meininger Bahnhof aufgegabelt worden war.

Der Freigeist hat bis heute noch keine eigene Menschenfamilie auf sich aufmerksam machen können, fühlt sich mittlerweile als Platzhirsch im Tierheim-Revier und weiß ganz genau, wann die Futternäpfe gefüllt werden.

Scheu vor den Zweibeinern hat er keine mehr, aber er ist halt auch kein Streichelkater geworden.

Natürlich würde ihn der Tierschutzverein nach wie vor gern zu Katzenfreunden mit Haus und Hof vermitteln, bei denen er ausgiebigen Freigang hat und sich als Mäusefänger und Revierverteidiger nützlich machen kann.

Doch noch ist das nicht gelungen. Und nun hat das Tierheim seit November auch noch eine kleine Version von diesem Prachtburschen von einem Kater zu bieten.

Mini-Billy, geboren ungefähr im vorigen Juli, kam als Fundkaterchen aus Kaltenwestheim nach Meiningen.

Und tatsächlich gleicht er als Miniaturausgabe dem großen Billy beinahe aufs Haar. Auch der Kleine kam als sehr scheues und wildes Katerchen in die Obhut der Tierschützer, aber er macht sich so langsam.

Er ist zwar nach wie vor noch vorsichtig im Umgang mit den Zweibeinern, lässt sich aber mittlerweile von ihm vertrauten Menschen berühren oder sogar für kurze Zeit hochnehmen. Der kleine Mann hat also das Potenzial, doch noch ein Menschenversteher zu werden.

Sehr gern mag Mini-Billy die Gesellschaft von Artgenossen. Er liebt es, mit ihnen zu spielen und umherzutollen. Deshalb wäre es sehr wünschenswert, dass er mit einem Kumpel im Doppelpack ausziehen darf oder zu einem bereits vorhandenen Kätzchen im ähnlichen Alter kommt.

Für Mini-Billy kommt reine Wohnungshaltung in Frage, aber auch Freigang nach einer ausreichend langen Eingewöhnungszeit. Der junge Kater ist durchaus familientauglich, wenn ihm die Menschen zur Eingewöhnung die nötige Zeit und Ruhe geben.

Wer Mini-Billy (oder auch sein ausgewachsenes Ebenbild Billy) mal von Nahem betrachten und im besten Fall ins Herz schließen möchte, kann gern im Tierheim vorbeischauen. Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung ist wie immer sinnvoll (03693-478460).

Aufgewecktes Schwarzfellchen: Ruben

Schwarzfellchen Ruben zog Ende August mit seiner Schwester Runa von Rentwertshausen ins Tierheim um. Geboren sein dürften die beiden im vergangenen Juli. Die zwei Fundkätzchen hatten zunächst mit Menschen noch nicht viel im Sinn.

Um sich an die Zweibeiner zu gewöhnen, kamen die beiden daher schon bald in einer Pflegestelle des Tierschutzvereins unter. Und tatsächlich taute Ruben bei seiner menschlichen Pflegemama auf.

Damit er Interessenten vorgestellt werden kann, durfte der hübsche junge Mann bereits ins Tierheim zurückkehren, während seine Schwester noch ein bisschen Zeit braucht, um Zutrauen zu entwickeln. Auf dem Rohrer Berg hat sich Ruben nunmehr als ein aufgewecktes Kerlchen präsentiert.

Zwar ist er den Menschen gegenüber immer noch etwas vorsichtig. Doch Streicheln ist schon möglich, wenn man ihm ruhig begegnet. Dafür mag er Artgenossen umso mehr. In der Quarantäne hat er sich sehr mit Mini-Billy angefreundet und in ihm einen super Gefährten zum Herumtollen und Spielen gefunden.

Vielleicht entwickelt ja jemand Interesse für beide Katerchen? Denn wie für Mini-Billy gilt auch für Ruben, dass er möglichst ein Zuhause mit einem Katzenkumpel bekommen sollte.

Ruben hat Wohnungshaltung kennengelernt, kann aber sicher nach ausreichender Eingewöhnungszeit auch in den Freigang. Jungkater Ruben ist durchaus für eine Familie geeignet, wenn es dort nicht zu lebhaft zugeht und man ihm die nötige Zeit einräumt, um Vertrauen aufzubauen. Einen Besuchstermin bei Ruben kann man buchen unter der Tierheim-Telefonnummer 03693-478460.

Reizendes schüchternes Tigermädchen: Minou

Ein zartes Katzenmädchen im Tigerkleidchen hört seit ihrem Einzug ins Meininger Tierheim auf den sehr passenden Namen Minou. Die Kleine kam Mitte Dezember mit etwa einem halben Jahr in die Obhut des Tierschutzvereins.

Das schüchterne Kätzchen hat wohl in Rentwertshausen das Licht der Welt erblickt – jedenfalls wurde es dort gefunden und gefangen. Das zurückhaltende Katzenfräulein lässt sich vorsichtig streicheln, wenn man sich ihr langsam nähert. Mit Geduld und Liebe wird man ihre Zuneigung und ihr Vertrauen mehr und mehr gewinnen können.

In den Katzenunterkünften des Tierheims hatte sie bereits Kontakt mit anderen Artgenossen ihres Alters und genießt die Gesellschaft anderer Samtpfötchen sehr.

Auch wenn sie sich bisher noch nicht so den Zweibeinern geöffnet hat wie ihre aktuellen Spielgefährten Ruben und Mini-Billy, ist das nur eine Frage der Zeit und würde sich in einem einfühlsamen Zuhause sicher bald einstellen.

Neben geduldigen, möglichst ruhigen Menschen braucht Minou unbedingt Katzen-Gesellschaft. Sie ist als Wohnungskätzchen geeignet, könnte, wenn sie sich eingelebt hat, wohl auch irgendwann in sicheren Freigang gehen.

Wer sich mit der hübschen kleinen Tigerin anfreunden möchte, hat dazu im Meininger Tierheim die Gelegenheit – möglichst nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Telefonnummer 03693-478460.