Gastbeitrag von Udo Bauch
Helau, Alaaf und Peter & Paul – Helau! Beim 13. Eichenzeller Pfarrfasching verwandelte sich die gut gefüllte Eichenzeller Kulturscheune erneut in ein wahres Tollhaus der guten Laune.
Über volle fünf Stunden hinweg erlebten die Närrinnen und Narren ein Feuerwerk aus Tanz, Musik, Humor und Showeinlagen – ein karnevalistisches Unterhaltungsprogramm der Spitzenklasse, das keine Wünsche offenließ und die Lachmuskeln des Publikums bis an ihre Grenzen beanspruchte.
Mit viel Charme, Witz und närrischer Souveränität führten Christian Meier sowie die beiden Nachwuchsmoderatorinnen Lisa Reith und Sarah Kubitschek durch den ebenso stimmungsvollen wie kurzweiligen Abend.
Begrüßt wurden unter anderem Pfarrer Guido Pasenow, Bürgermeister Johannes Rothmund, Ortsvorsteher Dirk Fischer mit Gattin Silvia, Gemeindevertreterin Monika Dehler, die Gemeindereferentinnen Tanja Röbig und Simone Michel sowie die Hofberichterstatter Christine Görlich und Udo Bauch.
Auch Ex-Ortsvorsteher Gerhard Dehler ließ beste Faschingsgrüße übermitteln. Gleich zu Beginn brachte eine gemeinsame Schunkelrunde den Saal in Bewegung und sorgte für fröhliche Gesichter.
Den schwungvollen Showauftakt gestalteten die jüngsten Akteure des Abends: Die „Schreckschräubchen“, der Nachwuchs der legendären Eichenzeller Schreckschruwe, begeisterten unter dem Motto „Goes Kung Fu“ mit tänzerischem Können und sichtbarer Leistungssteigerung. Trainiert wird der talentierte Nachwuchs von Janina Alt, Tobias Alt und Sarah Latsch.
Für ausgelassene Stimmung während des gesamten Abends sorgte Alleinunterhalter Marco Fehl, der mit bekannten Faschingshits, Gesangseinlagen und immer neuen Schunkelrunden das Publikum begeisterte und nahtlos durch das mehr als fünfstündige Programm führte.
Ein echter Lacherfolg war der Auftritt der Messdiener von Peter & Paul. Unter der Leitung von Elisa Reith, Sarah Kubitschek und Fabian Eismann präsentierten sie den Sketch „Rotkäppchen und der krass böse Wolf“. Küster Markus Greif setzte mit seinem unverwechselbaren Dialekt zusätzliche humorvolle Akzente.
Mit tänzerischer Eleganz und akrobatischen Höchstleistungen überzeugten die „Smarties“ vom TLV Eichenzell (Leitung Jessica Michel und Lotta Braun). Mit ihrem „Smartie Express“ begaben sie sich auf eine fantasievolle Reise nach Hogwarts – inklusive beeindruckendem Bühnenbild und großem Applaus.
Ein weiteres närrisches Highlight lieferten Barbara Kolb, Susanne Baumgarten, Silke Happ, Nele Happ und Nadine Schmitt als „Powerfrauen“ rund um das Pfarrbüro.
Unter dem Motto „Sparmaßnahmen“ nahmen sie pointiert und mit viel Selbstironie die Auswirkungen von Pflege- und Gesundheitsreformen aufs Korn – so treffend, dass selbst die Darstellerinnen zwischendurch über ihre eigenen Pointen lachen mussten.
Seit nunmehr 38 Jahren nicht aus dem Eichenzeller Fasching wegzudenken: die Männertanzgruppe „Eichenzeller Schreckschruwe“. Mit ihrem aktuellen Programm „Institute of Dr. Schreck“ sorgten die bestens trainierten Tänzer für wahre Applausstürme.
Zweiter Vorsitzender Maurice Wroblewski richtete Grußworte an das Publikum und gratulierte Ortsvorsteher Dirk Fischer zum Geburtstag, der als ehemaliger Tänzer dann sogar selbst die Zugabe anmoderieren durfte.
Für musikalisch-humorvolle Glanzmomente sorgte Gemeindereferentin Tanja Röbig mit dem Lied „Manuel“, begleitet von der Gitarre. Besonders ihre spontane Zugabe mit einem Wortspiel über Pfarrer Pasenow – um dessen „blauen Blitz“ – sorgte für schallendes Gelächter.
Ein imposantes Bild bot die Löschenröder Schoppengarde mit ihrem gesamten Hofstaat um Prinzessin Vanessa, die 16. Gräfin des Nachtklanges.
Unter dem Kampagnenmotto „Tanz der Vampire“ brachten die „Löschenröder Rasselbande“ und die Gardetanzgruppe „Kolibris“ die Kulturscheune zum Beben.
Der Schlachtruf „Mit Biss und Beat“ hallte lautstark durch die ehrwürdigen Gemäuer. Prinzessin Vanessa richtete Grußworte an das närrische Volk und überreichte Ortsvorsteher Dirk Fischer einen Orden.
Ebenso mitreißend präsentierte sich die „Dancing Passion Crew“ vom TLV Eichenzell (Trainerinnen Lisa Bohl und Silke Happ) mit ihrem Auftritt „Men in Black“, der mit langanhaltendem Applaus und lautstarken Zugaberufen belohnt wurde.
Einen weiteren Höhepunkt setzten die „Pfeffifeen“ der TSG Lütter (Trainerinnen Amira Halbleib, Sina Weichlein und Ida Schaffrath), die mit dem Thema „Zeitreise“ und einer spektakulären Zeitmaschine als Bühnenbild für große Begeisterung sorgten.
Musikalisch heizten die Fuldaer Fastnachtssänger der Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG) dem Publikum kräftig ein. Mit Klassikern wie „So Kerle wie wir“ oder „Ich bin in Fulda verliebt“ wurde lautstark mitgesungen und geschunkelt.
Den krönenden Abschluss eines rundum gelungenen, über fünf Stunden dauernden Showprogramms bildete der Einmarsch der FKG mit Prinzessin Isabel von Brief und Siegel, der LXXXIII. von Fulda, und ihrem gesamten Hofstaat.
Die Prinzessin überbrachte Grußworte, überreichte Orden an Dirk Fischer und Christian Meier und gratulierte dem Ortsvorsteher anschließend musikalisch zu seinem Ehrentag.
Zum Finale bedankte sich Moderator Christian Meier bei Sebastian Chrostek für Ton und Licht, Hausmeister Udo Schmelz, dem Vorbereitungs- und Bewirtungsteam sowie bei allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne. Immer wieder erschallte der Schlachtruf „Peter & Paul – Helau“.
Der 13. Eichenzeller Pfarrfasching war auch 2026 wieder ein närrisches Ausrufezeichen der Faschingskampagne – fröhlich, bunt, herzlich und voller Lebensfreude. Die Vorfreude auf die nächste Eichenzeller Pfarrfasching ist bereits jetzt riesengroß.






























































































































