Gastbeitrag von Winfried Möller
Volles Haus, Garde- und Showtänze, befreundete Fastnachtsgruppen und ausgelassene Stimmung. Der Karneval-Verein Grüsselbach hatte zum traditionellen Fastnachtstanzabend in die Narrhalla Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.
Damit läutete der KVG die letzten närrischen Tage ein. War schon bei der Fremdensitzung mit der Proklamation des Prinzenpaares Seine Tollität Prinz Philipp I. von Ostwestfalia, Pirsch und Natur und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Pauline I. von Oberdorf und Tanzkultur (Philipp und Pauline Heine) kein Auge trocken geblieben, so waren die bunten Kostüme und Darbietungen eine Augenweite.
In der Narrenhochburg Grüsselbach im Hünfelder Land aufzutreten, verspricht nicht nur ausgelassene Stimmung, sondern jede Menge Garde- und Showtänze als auch fetzige Fanfarenzüge.
Zur Einstimmung und für die eingestreuten Tanzrunden sorgte mit fetziger Musik das Ringberg-Echo (Guido, Armin und Sandra). Die närrischen Gäste sparten nicht mit Beifall, Helau- und Zugabe-Rufen.
Es war der wohlverdiente Lohn für die Auftritte der Gastgruppen, sowie der ortseigenen Perlen-, Mini-, Teenie-, Jung- und Prinzengarde. Die Gäste begrüßten Christoph Schreiber und Luis Schmitt, die auch das Programm moderierten.
Als erste betrat die neue Perlengarde die Bühne (Trainerin Svenja Hainich), die trotz ihres jungen Alters einen ausdrucksstarken Tanz zeigten. Ihnen folgte die Minigarde (Trainerinnen Frieda Jansohn, Antonia Spiegel) und Teeniegarde (Trainerinnen Tabea und Daria Gollbach, Maria Helmke) mit ihren präzisen und anmutigen Gardetänzen.
Dazwischen waren die Blauen Funken aus Geisa mit Trommeln- und Fanfaren eingezogen (Präsident Sebastian Herget) und sorgten für Wirbel. Natürlich durfte der Karnevalsverein Wenigentaft (Präsident Ronald Schuchert) nicht fehlen.
Prinz Marcus II. aus dem Haus von Hubert I. und Prinzessin Zita I. aus der Schlosser Dynastie hatten den Elferrat und die WCV-Garden. Das Publikum war von dem Gardetanz mit Hebefiguren begeistert.
Bevor in der ersten Runde das Tanzbein geschwungen wurde, zeigte die KVG-Junggarde (Trainerinnen Selina Abel, Larissa Gollbach) gekonnt ihren Gardetanz. Natürlich durften die Malgeser nicht fehlen. Sie kamen mit den „Red Flames“ (Trainerin Michelle Rüppner), die einen ausgezeichneten Gardetanz präsentierten und dem Elferrat (Präsident Elias Quanz).
Der KKF-Kirchhasel war mit „No Limits“, dem Elferrat und der Royalgarde gekommen. Einen Flying-Showtanz mit wechselndem Bühnenbild zeigten „No Limits“ und die Royalgarde einen mitreißenden Gardetanz.
Zurück in Rasdorfer Gefilde kam das A-Team aus dem Kernort Rasdorf (Trainerin Sarah Seidel). Mit strahlenden Gesichtern, scheinbar ohne Anstrengung präsentierten sie in ihren blauen funkelnden Kostümen einen Gardetanz mit Hebefiguren. Zugaberufe und viel Beifall war ihr Lohn.
Wild wurde es als die „Wilden Kerle“ (alles Mädchen) aus Bernhards ihren Showtanz auf die Bühne brachten. Sie waren mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Charly und dem ganzen Hofstaat gekommen.
Ein Novum auf der Bühne und auch für Rasdorf war die Männertanzgruppe „Havanaharikiris“ – Philipp und Sebastian Budenz, Jakob Gerhard, Johannes Gutmann, Felix de Kreuff, Luis Schmitt - (Trainerin Sarah Seidel).
Das Narrenvolk wurde ob ihrer Show von den Bänken gerissen. Nach einer weiteren Tanzrunde wurde das Finale durch den Trommel- und Fanfarenzug Rasdorf (Leitung Michael Schmitt) eingeläutet. Prinzessin Pauline ließ es sich nicht nehmen selbst die Schlagstöcke in die Hand zu nehmen und ein Trommelstück mitzuspielen.
Mit 35 Elferratsmitgliedern, 52 Personen in den Garden und 34 Aktiven des Trommel- und Fanfarenzugs brachte der KVG 121 Aktive auf die Bühne, die eigentlich für die Narrenmenge zu klein war.
Seine Tollität Prinz Philipp I. von Ostwestfalia, Pirsch und Natur und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Pauline I. von Oberdorf und Tanzkultur dankten allen Unterstützern, ohne die die KVG in ihrem 70. Jubeljahr eine solche närrische Saison nicht leisten könnte.
Zum Schluss kamen „die schönsten Beine Osthessens“ auf die Bühne Mit dem herausragenden Gardetanz der KVG-Prinzengarde (Trainerinnen Pauline Heine, Sophia Uth) und der Zugabe endete ein wahrlich stimmungs- und eindrucksvolles tänzerisches, närrisches Programm.
Wer die Narrenhochburg Grüsselbach nochmals erleben will, sollte den traditionellen Umzug am Rosenmontag um 13.33 Uhr nicht verpassen.

























































































































































