Der 27. Februar 2026 verspricht ein Fest für alle Sinne zu werden. Wenn sich um 20 Uhr die Türen des Meininger Volkshauses öffnen, beginnt einer jener Abende, die man nicht einfach besucht, sondern erlebt.
Die Verleihung des Thüringer Kleinkunstpreises ist seit Jahrzehnten das strahlende Herzstück der Kleinkunsttage.
Die Preisträger: „Hart auf Hart“ – ein Duo, das Funken schlägt
Der mit 5.555,55 Euro dotierte Thüringer Kleinkunstpreis geht 2026 an Elisabeth Hart & Rhaban Straumann.
Ihre Mischung aus feinsinniger Satire, brillanter Sprachakrobatik und einem herrlich pointierten Schlagabtausch zwischen deutscher und schweizerischer Mentalität sorgt für ein Feuerwerk an Witz und Intelligenz.
Nach der Preisverleihung zeigen sie ihr Programm „Sie sagen stopp?“ – ein Auftritt, der garantiert niemanden stillsitzen lässt.
Und dann: Piero Masztalerz – ein zweites Highlight, das knallt
Als wäre das nicht genug, setzt Piero Masztalerz, Träger des Deutschen Karikaturpreises 2025, mit „Halt die Fresse, Rapunzel!“ noch einen drauf. Frech, mutig, überraschend – ein Programm, das zeigt, wie lebendig und kompromisslos Kleinkunst heute sein kann.
Ein Preis mit Geschichte und Zukunft
Seit 1996 wird der Thüringer Kleinkunstpreis jährlich vom Förderverein Meininger Kleinkunsttage e.V. vergeben.
Mit seiner außergewöhnlichen Dotierung zählt er zu den bedeutendsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Kleinkunstszene. Möglich machen das die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Rhön-Rennsteig-Sparkasse.
Weitere Programmhighlights im Frühjahr
7. März – „Die feisten: Familienfest“ Zwei Stimmen, ein Abend voller Humor und Musik – ein Garant für beste Unterhaltung.
15. März – »Backstreet Noise: Eine getrommelte Gangster-Satire voller Überraschungen« im Kressehof Walldorf
26. März – Hans Gerzlich: „ich hatte mich jünger in Erinnerung“ Ein Best-Ager-Programm mit Lachfaltengarantie.
Abschluss im ersten Halbjahr am 3. Mai: Ingmar Stadelmann mit „Stadelmann liest Höcke“ zeigt er die einzige Thüringen-Show seines Programms – politisch scharf, satirisch präzise.
Glanzlichter im Herbst
Isabel Varell feiert am 11. September das Leben mit Gesang und Geschichten voller Herz und Humor und startet damit den Herbstpart der Kleinkunsttage. Felice & Cortes entführen uns in einen magischen „Little Giftshop“, in der Musik, Jonglage und Poesie verschmelzen.
Serhat Dogan und Moritz Netenjakob feiern die deutsch-türkische Verwandtschaft mit einer „Schwagerparty“, die kulturellen Unterschiede liebevoll und urkomisch beleuchtet.
Und Daniel Helfrich parodiert sich selbst so überzeugend, dass man sich fragt, ob man nicht gerade doppelt lacht.
Ein Festival, das Haltung zeigt
Die Meininger Kleinkunsttage stehen für Humor mit Tiefgang, für kluge Unterhaltung und für die Kraft der Satire in einer Zeit, die klare Stimmen braucht.
„Die Kleinkunst lebt von der Nähe zum Publikum, vom Mut zur Zuspitzung und vom Spiel mit Sprache und Perspektive. Sie ist Spiegel und Kommentar, manchmal Trost, oft Provokation – und immer ein Ausdruck lebendiger Demokratie.
In einer Welt, die sich zunehmend polarisiert, ist es umso wichtiger, Räume für kritischen Humor und kluge Unterhaltung zu schaffen. Meiningen tut dies mit Leidenschaft und Überzeugung“, betont Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder beim Blick auf das bunt gemischte Programm.
Neu 2026: Das Abo-Ticket – fünf Abende, ein Preis, viel Ersparnis
Erstmals gibt es die Kleinkunsttage auch im Abo. Für 89,50 Euro erhalten Besucherinnen und Besucher fünf ausgewählte Veranstaltungen und sparen dabei bis zu 30 Prozent gegenüber dem Einzelkauf.
Im Abo enthalten:
27. Februar – Verleihung Thüringer Kleinkunstpreis (Hart auf Hart & Piero Masztalerz)
26. März – Hans Gerzlich
11. September – Isabel Varell
9. Oktober – Felice & Cortes
16. Oktober – Daniel Helfrich
Wichtig: Die Anzahl der Abo-Tickets ist begrenzt.
Programm, Tickets & weitere Infos
Alle Termine, Tickets und das neue Abo-Angebot finden Interessierte unter: www.meininger-kleinkunsttage.de.




