Er ist wieder da: Weißstorch in Weilar gelandet

Beitrag von Rüdiger Christ

Große Freude im Feldatal: Seit drei Jahren nutzt ein Storchenpaar das Nest auf dem Schornstein des ehemaligen Sägewerks in Weilar. Nun ist eines der Tiere aus seinem Winterquartier im Süden heimgekehrt.

Schon von weitem ist das typische Klappern zu hören, mit dem der majestätische Vogel seine Rückkehr verkündet. Nach seiner Ankunft inspizierte der Storch zunächst sorgfältig sein Nest und begann umgehend damit, es wieder herzurichten.

In diesen Tagen lässt sich der eindrucksvolle Vogel auf den Wiesen und Feldern entlang der Felda am Rande des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön beobachten. Dort geht er ausgiebig auf Nahrungssuche, nicht selten in unmittelbarer Nachbarschaft zu Silberreihern.

Vor allem Regenwürmer und Mäuse stehen auf seinem Speiseplan und liefern ihm die dringend benötigte Energie nach dem langen Flug aus dem Süden.

Noch ist unklar, ob es sich tatsächlich um denselben Storch handelt, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit seiner Partnerin im Feldatal das Nest in Beschlag genommen hatte.

Darüber hatte der Rhönkanal im Frühjahr 2025 berichtet. Gewissheit kann erst die Überprüfung der Beringung bringen.

Im Vorjahr war die Brut erfolgreich verlaufen, Nachwuchs konnte beobachtet werden. Auch in diesem Jahr besteht berechtigte Hoffnung auf eine erfolgreiche Brutzeit.

Der Rhönkanal wird die Entwicklungen rund um die Weißstörche in der Rhön weiterhin aufmerksam begleiten und berichten.