Mut & Zuversicht: Netzwerktreffen des Jobcenters Wartburgkreis

Gastbeitrag von Jennifer Schellenberg

Mit den Worten „Ohne Sie geht es nicht“ eröffnete Angela Schreiber, Leiterin des Jobcenters Wartburgkreis, Mitte März 2026 das erste Netzwerktreffen des Jobcenters Wartburgkreis in der Kulturscheune Gumpelstadt.

Diesem Aufruf folgten zahlreiche Akteure der Region, darunter die Freiwilligenagentur Wartburgkreis, Vertreterinnen und Vertreter des Präventionsnetzes, der Betreuungsbehörde sowie der Sucht- und Schuldnerberatung.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ tauschten sie ihre Anliegen aus und stellten Informationen, Angebote und Beratungsschwerpunkte vor.

Zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, im Netzwerk der Wartburgregion Transparenz über Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen und Raum für inspirierende Gespräche zu bieten.

Daraus sollen gemeinsame Ideen für eine nachhaltige Integration der Menschen im Wartburgkreis entstehen – Hand in Hand mit den Integrationsfachkräften des Jobcenters.

Aus der Teilnehmerschaft war deutlich zu vernehmen: „Wir alle verfolgen das Ziel, Menschen zu helfen, denen es aktuell nicht gut geht. Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Unterstützung, sondern vor allem um nachhaltige Perspektiven.“

Auf dem Weg dorthin stehen Betroffene jedoch häufig vor vielschichtigen Herausforderungen. Persönliche, soziale oder strukturelle Probleme erschweren vielen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Den Abschluss des Tages bildete ein Fachvortrag des Netzwerks „Frühe Hilfen“. Dabei wurden Impulse für die Zusammenarbeit und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gesetzt, die in anschließenden Gesprächen weiter vertieft wurden.

Das erste Netzwerktreffen des Jobcenters Wartburgkreis machte deutlich, wie wichtig verlässliche Netzwerke und ein enger fachlicher Austausch für die Wartburgregion sind. Ziel bleibt es, gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Menschen im Wartburgkreis zu entwickeln.