Gastbeitrag von Susanne Westheuser
Die Mitglieder des Blinden- & Sehbehindertenverbandes BSVT e.V. Kreisorganisation Bad Salzungen trafen sich am vergangenen Mittwoch vor der Halle der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzungen.
Dort wurden vom aktuell amtierenden Gerätewart Herrn Seltitz und dem Gerätewart a. D. herzlich begrüßt. Etwa 70 Kameraden im Ehrenamt, neben ihrem Beruf, mit viel Engagement und Herzblut, opfern ihre private Zeit für das erforderliche Training, damit die Freiwillige Feuerwehr jederzeit einsatzbereit ist.
Gemeinsam schritt man durch die riesigen Eingangstore der Fahrzeug- und Gerätehalle. Beide Feuerwehrmänner hatten für die Besucher bereits einige wichtige Utensilien der Feuerwehrausstattung bereitgelegt.
Mit großem Interesse durften die Gäste unter kompetenter Anleitung und Erklärung Feuerwehrschläuche, Verteiler, Aufsätze, Strahlrohr, Maske, Sicherungsseile, lebensrettende Luftdruckflasche, sowie die komplette feuerfeste Uniform mit Helm ertasten und bestaunen.
„Dass Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Gesamtgewicht an Ausrüstung über 30 kg in den Einsatz starten, war keinem von uns wirklich bewusst und erhöhte die von uns empfundene Wertschätzung und Achtung der Arbeit der Kameraden noch einmal enorm“, heißt es.
Anschaulich und geduldig beantworteten die Feuerwehrleute die Fragen der BSVT-Mitglieder. „Wir bekamen einen Einblick, welchen Mut, Kompetenz, Fitness und unbedingte konzentrierte Zusammenarbeit jeder Einsatz erfordert“, so die Organisatorin.
Die Rettung und der Schutz von Menschenleben haben dabei größte Priorität. Jede Handlung der Kameraden im Einsatz ist hundertfach trainiert und im Ernstfall entscheidend zur Lebensrettung.
Jeder Teilnehmer durfte selbst einen Übungsfeuerlöscher betätigen und mit kompetenter Hilfe den Einstieg in ein Fahrzeug wagen. Auch das Einsatzfahrzeug mit den perfekt angeordneten Utensilien wurde von den Teilnehmern gründlich getastet.
„Wir danken den Kameraden der Feuerwehr sehr herzlich für dieses informative und sehr beeindruckende Erlebnis! Allergrößer Dank und höchste Wertschätzung gebührt ihrem täglichen Einsatz“, heißt es abschließend.



