Premiere in Unterbreizbach: WAK-Bigband trifft Chor Klangvollk

Gastbeitrag von Diana Lapp

Ein Abend voller Musik, Energie und Gemeinschaft: Rund 220 Gäste erlebten am Samstag im Kulturhaus Unterbreizbach die Premiere des gemeinsamen Auftritts der WAK-Bigband und des Chores Klangvollk aus Tiefenort.

Für einige Besucher:innen und Mitwirkende war es der erste Besuch im Kulturhaus – und zugleich der erste Auftritt dieses Formats in der Gemeinde.

Bereits in Dermbach und Bad Salzungen hatte das Ensemble zusammengespielt, doch Unterbreizbach bot nun einen neuen Rahmen für das besondere Musikprojekt.

Von Klassik bis Pop: Vielfalt auf der Bühne

Die 17 Musiker:innen der WAK-Bigband, geleitet von Jochen Wölkner, Bandleader der Bigband der Musikschule des Wartburgkreises, präsentierten ein abwechslungsreiches Programm von Klassik über Jazz bis Pop und Schlager.

Klassiker von Glenn Miller, Frank Sinatra und Udo Jürgens – darunter „Ich war noch niemals in New York“ – verschmolzen zu einem energiegeladenen Gesamterlebnis.

Solistische Beiträge am Saxophon, Klavier und der Trompete setzten zusätzliche Akzente, während das Schlagzeug das rhythmische Fundament bildete.

Kreative Leitung und Solopunkte

Jochen Wölkner brachte Band und Chor harmonisch zusammen und verlieh den Arrangements mit eigenen Interpretationen zusätzliche Tiefe.

Als Solist auf Querflöte und Mundharmonika setzte er persönliche Akzente, die den Abend abwechslungsreich und lebendig gestalteten – ein Beleg dafür, dass musikalische Spitzenleistung auch im ländlichen Raum hautnah erlebbar ist.

Chor Klangvollk: Stimmen aus dem Wartburgkreis

Unter der Leitung von Teresa Wölkner beeindruckte der Chor „Klangvollk“ mit 24 Sänger:innen aus verschiedenen Orten des Wartburgkreises. Gemeinsam mit der Bigband entstand ein kraftvolles Klangbild, das das Publikum begeisterte.

Höhepunkt war Sophia Thomäs Interpretation des Songs „Skyfall“ als „Bondgirl“, ein emotionaler Moment, der noch lange nachhallte.

Humor und Nähe

Für zusätzliche Leichtigkeit sorgte Rigo Wildförster, der durch den Abend führte, selbst sang und an der Theke für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Seine Vielseitigkeit machte den Abend besonders nahbar und unterhaltsam.

Gemeinschaft erleben

„Solche Abende zeigen, wie stark Kultur verbinden kann – und wie wichtig ehrenamtliches Engagement dafür ist“, betonte Antje Merzweil, Leitung der Abteilung KulturZeit des SV Kali Unterbreizbach e.V.

Einige Gäste und Mitwirkende lobten den gelungenen Auftakt der Veranstaltungsreihe KulturZeit 2026: „Gerne wieder – weiter so!“

Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden – den Musiker:innen, Sänger:innen, der technischen Crew und allen Helfer:innen vor und hinter der Bühne, an der Theke, in der Küche und im Saal.

Ohne ihr Engagement, ihre Zeit und ihre Leidenschaft wäre dieser Abend nicht möglich gewesen. Schon jetzt freuen sich viele auf ein Wiedersehen in Unterbreizbach und auf weitere Veranstaltungen dieses besonderen Formats.