Einblick in die Geschichte: Erfolgreiche Osterwanderung in Friedelshausen

Gastbeitrag von Ute Koch

Bei großer Resonanz fand die diesjährige Osterwanderung unter der Leitung von Frank Hildebrandt statt. Etwa 50 Teilnehmende begaben sich auf eine etwa neun Kilometer lange Strecke durch die historische Umgebung rund um Friedelshausen.

Die Tour führte die Wandergruppe zu den Spuren der frühesten Besiedlung im Dorf. Ein besonderer Teil der diesjährigen Wanderung waren archäologische Funde, die darauf hindeuteten, dass sich hier bereits vor mehr als 3000 Jahren Menschen niederließen.

Diese frühen Siedler nutzten die natürlichen Gegebenheiten der Region und hinterließen Zeugnisse, die bis heute Einblicke in ihre Lebensweise ermöglichen. Die Entdeckungen belegen eindrucksvoll, wie lange dieser Raum bereits vom Menschen geprägt ist.

Die umliegenden Höhen, wie etwa die Stoffelskuppe - auch „Berg der Kelten“ genannt - ist ein bedeutender Ort aus dieser Zeit. Oberhalb des Clasberges widmete man sich dem alltäglichen Leben der Kelten.

Hier wurde deutlich, wie sie ihre Behausungen errichteten und warum sie gerade diese Gegend als Siedlungsraum wählten. Entscheidend seien das günstige Klima sowie die fruchtbaren Böden gewesen, die gute Voraussetzungen für Landwirtschaft und Viehhaltung boten.

Ein besonderer Höhepunkt war ein mutmaßlicher Opferplatz mit mehreren Ringwällen, der bei den Teilnehmenden einen großen Eindruck hinterließ.

Frank Hildebrandt und Achim Fuchs
Frank Hildebrandt und Achim Fuchs

Fachkundige Einblicke in die Geschichte der Region boten Achim Fuchs (ehemaliger Geschichtslehrer) sowie Georg Schubert vom Rhönklub.

Den stimmungsvollen Abschluss bildete das traditionelle Osterfeuer, bei dem der Tag in geselliger Runde ausklang. Der Förderverein Friedelshausen und die Freiwillige Feuerwehr bedanken sich herzlich bei allen Besuchern!