Gastbeitrag von Richard Veltum
Fröhliche Heimat- und Volkslieder ließen die Herzen von Sängerinnen, Sängern und Besuchern beim Mitsingabend in Bremen/Rhön höherschlagen. „Unsere Heimat, die Rhön, hat ihre eigenen Lieder. Wir wollen dazu beitragen, dass traditionelle Heimat- und Volkslieder nicht in Vergessenheit geraten“, betonten die Organisatoren.
Zu ihnen zählen Ilona Walenta aus Geisa, Rosemarie Nensel aus Otzbach sowie Rudolf Nensel aus Otzbach. Der Mitsingabend fand am 10. April 2026 im Veranstaltungsraum der Fleischerei Clemens Grosch in Bremen/Rhön statt.
Als Ehrengast wurde Elvira Fischer aus Sünna begrüßt, die zudem als Seniorenbeauftragte im Wartburgkreis und unter anderen auch als Kreistagsabgeordnete tätig ist. Sie führte unterhaltsam durch die Veranstaltung und übernahm die Regie des Mitsingabends.
Die Sängerinnen und Sänger sowie Gäste beteiligten sich gerne mit ihren Volksliedern und sorgten so für eine fröhliche Stimmung.
Musikus Rudolf Nensel begleitete musikalisch den Abend gekonnt mit seiner steirischen Harmonika und erhielt hierfür Beifall.
Besucher aus dem Geisaer Land und aus Dermbach, Renate Nensel mit Enkel Noah waren ebenso gekommen wie Gäste aus Hessen, die über die Presse auf die Veranstaltung in Bremen aufmerksam geworden waren.
Aus Wüstensachsen reiste der Radsportler Edgar Röder mit seinem Tourenrad an und beteiligte sich aktiv am gemeinsamen Singen. Auch das Ehepaar Heribert und Elisabeth Waider aus Wölf/Hessen nahmen teil. Zwischen ihnen und den Veranstaltern bestehen seit längerer Zeit freundschaftliche Kontakte und Verbindungen.
Das Ehepaar Waider übergab im Vorfeld 20 Liederhefte mit mehr als 200 Titeln an die Organisatoren. Zudem berichteten sie von ihren Erfahrungen in der Vereinsarbeit sowie Veranstaltungen mit Heimat- und Volksliedern in Wölf/Hessen.
Aus dem umfangreichen Liederprogramm wurden unter anderen folgenden Titel gesungen:
„Grüß mir die Heimt“
„Schneewalzer“
„Der Wilddieb“
„Lustig ist das Zugeunerleben“
„Auf auf zum fröhlichen Jagen“
„Es scheint der Mond so hell“
Während einer kurzen Pause hielt Rudolf Nensel, ehrenamtlicher Wanderführer aus Otzbach, einen Kurzvortrag über die Blütenteppiche des seltenen Blausterns (Scilla bifolia) rund um den 573 Meter hohen Arzberg bei Otzbach.
Im zweiten Teil des Abends wurden weitere Heimat- und Volkslieder vorgetragen. Darüber hinaus bot sich ausreichend Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch unter den Sangesfreunden.
Das Organisationsteam erhielt für die gelungene Veranstaltung großen Beifall. Für die gastronomische Bewirtung sorgte Fleischermeister Clemens Grosch mit seinem Team (Foto: v.l. Konstantin Grosch, Klara Grosch, Stefan Grosch, Virginie Tiefholz).
Weitere Veranstaltungen für sangesfreudige Bürgerinnen und Bürger im Geisaer Land sind geplant. Der Eintritt ist frei.

















