Tierschutzverein Meiningen: Diese Vierbeiner suchen ein tierliebes Zuhause

Der Tierschutzverein Meiningen stellt in dieser Woche wieder seine vierbeinigen Schützlinge vor, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind.

Lebensfreude hat einen Namen: Balu

Was für eine imposante Erscheinung ist dieser Tierheimhund! Wer Balu bei einem Besuch auf dem Rohrer Berg oder auf einer Gassistrecke trifft, wird von dem aufgeweckten, lebenslustigen Prachtburschen beeindruckt sein. Kein Vergleich zu dem Anblick, den er bei seinem Einzug ins Meininger Tierheim bot.

Und trotzdem lebt der menschenbezogene Balu nun schon das zweite Jahr hier, ohne dass es mit einem neuen Zuhause für ihn geklappt hätte. Der 2018 geborene Schäferhund hat sich im Tierheim als unermüdlicher Ballträger, Fänger und Apportierer hervorgetan. Der schlaue Kerl nutzt jede Gelegenheit, sich aktiv zu beschäftigen.

Wenn er spielen darf, strahlen seine Augen – dann ist die Welt für ihn in Ordnung. Wo nur bleibt die hundebegeisterte Familie, die das Energiebündel zu schätzen weiß und Lust hat, ihn sowohl körperlich als auch geistig auszulasten?

Balu war ins Tierheim gekommen, weil sein älterer Besitzer schwer erkrankte und sich niemand mehr um den Hund kümmern konnte. Bei seiner Ankunft hatte er Übergewicht, zu lange Krallen und eine offene Wunde vom zu engen Geschirr.

All das hat er längst hinter sich gelassen. Fit und fröhlich, aber auch voller Ungeduld wartet er darauf, wieder raus ins Leben zu dürfen.

Da Balu auf manche Umweltreize noch impulsiv reagiert, trägt er zur Sicherheit teils einen Maulkorb. Seine zukünftigen Menschen sollten also standfest sein und Erfahrung mitbringen, um ihm klare Grenzen und Sicherheit zu geben. Im Gegenzug bekommt man einen Hund, der albern und charmant sein kann und ein großes Herz besitzt.

Im neuen Zuhause sollten keine Katzen oder Kleintiere leben. Balu ist an Wohnungshaltung gewöhnt, öffnet aber auch gern mal Türen, wenn die Neugier ruft. Grundkommandos beherrscht er, nur bei Dingen, die ihm nicht gefallen, zeigt er schon mal seinen sturen Schäfi-Kopf.

Der Meininger Tierschutzverein sucht daher hundeerfahrene Menschen, die wissen, wie man einem Charakterhund wie Balu Struktur, Liebe und Halt gibt. Menschen, die Freude an Bewegung haben und verstehen, dass Erziehung, Konsequenz und Zuneigung Hand in Hand gehen.

Wenn einer endlich seine zweite Chance verdient hat, dann Balu. Einen Kennenlerntermin kann man gern im Meininger Tierheim vereinbaren unter der Telefonnummer 03693-478460.

Entzückender halbstarker Nimmersatt: Karl

Man braucht durchaus nicht zu warten bis der diesjährige Katzennachwuchs in einigen Monaten alt genug für die Körbchensuche ist. Das Meininger Tierheim kann auch jetzt schon Katzenfreunde glücklich machen, die sich unbedingt ein Jungtier wünschen.

Wie wäre es zum Beispiel mit dem entzückenden, frechen Kater Karl? Der selbstbewusste junge Katzenmann, geboren im Mai 2025, steckt voller Lebensfreude und Neugier auf sein eigenes Zuhause, das er nach Herzenslust untersuchen und unsicher machen kann. Das aufgeweckte Karlchen wird sich dort ganz schnell wohlfühlen, wenn es nur genügend Futternäpfe und Streicheleinheiten für ihn gibt.

Der grau-getigert-weiße Rabauke, der als fauchiges Fundkätzchen in Kaltenwestheim aufgelesen worden war, lernte in seiner liebevollen Pflegestelle die menschliche Nähe zu schätzen. Damit sich sein Futternapf füllt, lässt sich die kleine Fressraupe ohne Ende knuddeln.

Der Bursche hat es faustdick hinter den Öhrchen, tobt gern und viel herum und möchte bei Artgenossen immer der Bestimmer sein. Wer genau so einen kleinen Strolch bei sich aufnehmen möchte, kann Karl im Katzenhaus des Meininger Tierheims kennenlernen – gern zu einem telefonisch vereinbarten Besuchstermin (03693-478460).

Sanfte zaudernde Schöne: Amalie

Die wenigsten Tierheimkätzchen springen Besuchern vertrauensselig in die Arme. Fehlender Menschenkontakt oder auch erste schlechte Lebenserfahrungen haben sie vorsichtig gemacht. Das Vertrauen zu den Zweibeinern muss oft erst wachsen.

Amalie ist ein solch schüchternes Katzenfräulein, die mit zwei Schwestern im Mai vorigen Jahres in Dillstädt zur Welt gekommen war.

Die anderen Mädels haben ihren Platz im Leben schon gefunden. Das wünscht sich der Tierschutzverein auch für Amalie. Die ängstlichen Findelkinder waren im Juni im Meininger Tierheim aufgenommen worden und lebten zunächst in einer Pflegestelle – übrigens auch zusammen mit einer Hündin. Zur Pflegemama fasste Amalie Zutrauen, bei Unbekannten aber fremdelt sie.

Seit dem neuen Jahr lebt das weiße Kätzchen mit den grauen Abzeichen und den wunderschönen sanften Augen im Tierheim. Dass die Hübsche trotzdem noch nicht vom Fleck weg adoptiert wurde, liegt wohl an ihrer Zurückhaltung beim Erstkontakt. Amalies Herzchen will behutsam erobert sein.

Wenn sich die Katzenkuschler des Tierheims spielerisch mit ihr beschäftigen, beginnt sie aufzutauen. Amalie benötigt in ihrem künftigen Zuhause also geduldige, ruhige Menschen, damit sie vertrauen fassen kann. Auch ein Katzenkumpel an ihrer Seite wäre ihr sehr zu wünschen. Die bezaubernde Kleine ist Wohnungshaltung gewohnt, schnuppert aber auch gern frische Luft.

Ein gesicherter Balkon oder eine Terrasse würden ihr bestimmt Freude machen. Nach ausreichend langer Eingewöhnung darf es auch Freigang sein. Ein Rendezvous mit Fräulein Amalie kann man gern über das Tierheimtelefon 03693-478460 buchen.

Attraktiver Freigeist mit spontanen Flausen: Carlo

Das muss man ihm lassen: Er ist ein Hingucker, dieser Carlo. Und er weiß ganz offensichtlich, welche Wirkung er hat, wenn er ins Blickfeld von Katzenfreunden kommt. An Selbstbewusstsein mangelt es dem charismatischen Kater, der vor einigen Monaten in Rohr „aufgelesen“ worden war, jedenfalls nicht.

Wie fast bei allen Fundkatzen fehlt auch bei Carlo eine verlässliche Altersangabe. Er könnte vielleicht um 2020 geboren sein.

Jedenfalls steht der schwarz-weiße Bursche mit seinen vier Beinchen schon länger voll im Leben. Der Katzenmann mit dem markanten schwarzen Kinn ist ein zugänglicher Bursche, der mit den Zweibeinern umzugehen versteht.

Er dürfte also schon mal eine Menschenfamilie gehabt haben, die ihn aber leider nicht im Tierheim Rohrer Berg sucht. Carlo braucht daher ein neues Zuhause – möglichst eines ohne kleine Menschenkinder. Der eigenwillige Carlo teilt nämlich gelegentlich auch mal ganz spontan mit der dann gar nicht mehr so samtigen Pfote aus.

Selbst beim Schmusen kriegt er manchmal solche Flausen ins Köpfchen. Nach ausreichend langer Eingewöhnungszeit in vier Wänden würde sich der Freigeist vermutlich über sicheren Freigang freuen.

Carlo wartet auf Interessentenbesuch im Tierheim Rohrer Berg – am besten nach telefonischer Voranmeldung bei den Mitarbeitern unter der Nummer 03693-478460.

Göttliches Schwarzfellchen: Anubis

Was für ein göttlicher Kater! Kein Wunder, dass der Prachtbursche den Namen eines ägyptischen Gottes bekam: Anubis. Der riesige, tiefschwarze Kater mit den markanten, edlen Gesichtszügen hat seit März dieses Jahres sein Zuhause im Meininger Tierheim Rohrer Berg.

Die Meininger Feuerwehr brachte ihn gemeinsam mit zwei anderen Katzen dorthin, nachdem die Besitzerin der Tiere verstorben war. Nun sucht der Tierschutzverein für die verwaisten Fellnasen neue Bezugsmenschen.

Der etwa sechsjährige Anubis – sein Geburtsjahr wird auf 2020 geschätzt - ist sehr verschmust und menschenbezogen.

Er möchte stets und ständig in der Nähe der Zweibeiner sein und lässt sich ausgiebig verwöhnen, bis er genug von den Kuscheleinheiten hat. Es darf also gern eine ganze Familie sein, die sich beim Streicheln abwechselt.

Der stolze, selbstbewusste Katzenmann weiß sehr genau, was er für eine attraktive Erscheinung er ist. Neben Menschen liebt er das Futtern und wie die meisten Katzen ein warmes Bad in der Sonne.

Vermutlich hat er bisher ein Freigängerleben geführt, daher wäre es schön für ihn, wenn er die Möglichkeit auch im neuen Heim bekäme. Natürlich erst, wenn er sich richtig eingelebt hat und mit seiner neuen Umgebung vertraut geworden ist.

Anubis akzeptiert Artgenossen, denn er hatte ja immer welche um sich, doch würde auch gut als Einzelprinz zurechtkommen. Von jungen, temperamentvollen Katzen ist er nämlich manchmal genervt.

Wer nun neugierig geworden ist auf dieses charismatische Schwarzfellchen, darf Anubis gern im Tierheim besuchen und ihn ins Herz schließen – zur Öffnungszeit am Samstagvormittag oder nach Terminvereinbarung unter der Nummer 03693-478460.

Kuscheltiger und Sonnenanbeter: Charlie

Im März wurde Kater Charlie, ein gemütlicher, lieber Kuschelkater, zum Waisen, als seine Besitzerin verstarb. Als Passagier im Feuerwehrauto trat er mit zwei Artgenossen die Reise in sein neues, zeitweiliges Zuhause an: Das Meininger Tierheim auf dem Rohrer Berg. Der grau-getigert-weiße Kater dürfte etwa 2020 geboren worden sein, hat also schon seine Erfahrungen mit der Welt gemacht.

Wahrscheinlich meist recht gute, denn er ist ein sanfter, verschmuster Kerl, wenn er sich auch erst mal ein wenig vorsichtig an interessierte Zweibeiner herantastet.

Obwohl er sich im ersten Moment etwas zurückhaltend gibt, kuschelt er doch gerne und ausgiebig, sobald er sich davon überzeugt hat, dass man es gut mit ihm meint.

Bei seiner Ankunft im Tierheim hatte er einen Abszess am Hals, der aber erfolgreich behandelt wurde und ihm keine Probleme mehr bereitet.

Wo würde sich Charlie am wohlsten fühlen? Er mag es lieber ruhig und gediegen, statt zu lebhaft. Ältere Katzenfreunde, auch eine ruhige Familie kämen seinem Naturell entgegen.

Und vermutlich ist er daran gewöhnt, sich auch draußen aufhalten zu dürfen. Es wäre daher nicht schlecht, wenn er nach der Eingewöhnung im neuen Heim auch wieder Freigänger sein dürfte.

Mit Artgenossen kommt Charlie gut zurecht, denn er hatte ja immer tierische Gesellschaft. Zum Glücklichsein braucht er sie wohl nicht unbedingt.

Wer glaubt, den verwaisten Kater wieder glücklich machen und ein Zuhause schenken zu können, kann ihn im Tierheim besuchen: zur Öffnungszeit am Samstagvormittag und wochentags zu vorher vereinbarten Terminen (03693-478460).