Gastbeitrag von Helmut Käsmann
Die Ferienangebote für Kinder und Jugendliche sind auch 2026 wieder sehr gefragt. Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok aus den Magistratsberatungen über die Ergebnisse der Kommission für Kinder- und Jugendangelegenheiten berichtet, waren die erste Ferien-Aktiv-woche, die Sommerfreizeit und die Jugendfahrt innerhalb kurzer Zeit ausgebucht.
Für die zweite Ferien-Aktiv-Woche gibt es noch Plätze. Die Freizeit für Sechs- bis Zehnjährige findet von Montag bis Freitag, 13. bis 17. Juli, täglich von 8 bis 16 Uhr statt. Veranstaltet wird sie im Jugendtreff.
Das Teilnehmerentgelt beträgt 80 Euro pro Kind einschließlich Mittagsverpflegung und Ausflügen. Anmeldungen werden über www.pretix.de/huenfeld entgegengenommen.
Im Sommer gibt es mit der Reihe „Märchenhaft und kunterbunt“ wieder Kinderveranstaltungen in Hünfeld. In den Rathaussälen gastiert am Freitag, 12. Juni, ab 15 Uhr Hoffmanns Puppenbühne aus Schlitz mit der „Verzauberten Prinzessin“.
Am Freitag, 10. Juli, ab 15 Uhr kommt der Kinderliedermacher Ferri mit seinem Ensemble zum Rathaus, und am Rathaus gibt es am Freitag, 14. August, um 15 Uhr eine Aufführung des Theaters Rotes Zebra mit der „Froschkönigin“.
Nachdem im vergangenen Jahr die Grundschulen von der Wella-Kulturstiftung zum Theaterstück eingeladen waren, gibt es dieses Jahr dezentral Kindertheater in den Hünfelder Kindertagesstätten mit dem Marionettentheater „Kistenhausen“ aus Flieden.
Die ersten Aufführungen haben bereits stattgefunden. Insgesamt wird es 16 Vorstellungen geben.
Auch mit dem Fomat „Zukunftswerkstatt“ hat sich die Kommission befasst. In diesem Format haben Jugendliche die Möglichkeit, direkt mit Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Stadträtin Karin Grosch, Vorsitzende der Kommission, ins Gespräch zu kommen.
„Aus diesen Gesprächen wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Ideen entwickelt, die zum Teil schon umgesetzt werden konnten“, sagt Tschesnok.
Um noch mehr Kinder und Jugendliche in diesen Gesprächen zu erreichen, wurde das Konzept der Zukunftswerkstatt in Zusammenarbeit mit Simon Heil vom Jugend- und Familienzentrum weiterentwickelt und in enger Zusammenarbeit mit der Jahn-, der Wigbert- und der Konrad-Zuse-Schule aktiv in das Schul- und Unterrichtsangebot einbezogen.
Bereits im Februar fanden drei Veranstaltungen mit Schul- und Klassensprechern sowie Lehrern an den Schulen statt.
Die Gespräche seien von Seiten der Schüler sehr gut inhaltlich vorbereitet worden, freut sich der Bürgermeister, der ankündigte, dass die Ergebnisse Eingang in die aktuelle Fortschreibung des Leitbildes der Stadt Hünfeld als Teil der Bürgerbeteiligung haben werden.



