Gipfelglück & Klosterbier am Wochenende: HOCHRHÖNER-Tour zum Kreuzberg

Gastbeitrag von Alexander Martin

Natur, Kultur, Klosterbier: Das erste Mai-Wochenende bietet den perfekten Rahmen für die Etappe von Premich nach Oberweißenbrunn. Was Wanderer auf dem „Heiligen Berg der Franken“ erwartet.

Wenn der Mai die Mischwälder und Bergwiesen in ein leuchtendes, frisches Grün taucht, entfaltet die Landschaft der Rhön ihre volle Kraft.

In dieser Zeit bietet der Fernwanderweg „DER HOCHRHÖNER“ eine Reise durch Natur, Kultur und Geschichte, die den Alltag in weite Ferne rücken lässt.

Der Weg zum Gipfelglück

Ein Aufstieg durch das stille Kellersbachtal führt hinauf zum 928 Meter hohen Kreuzberg, dem „Heiligen Berg der Franken“. Dort oben bietet sich bei den drei Golgatha-Kreuzen ein Panoramablick, der im klaren Frühlingslicht eine besondere Weite und Klarheit besitzt.

Handwerkskunst und Kulinarische Tradition

Ein Abstecher in das barocke Dorf Langenleiten ermöglicht Einblicke in die traditionelle Kunst der Holzschnitzerei.

Ein unverzichtbarer Teil des Erlebnisses ist die Einkehr im Kloster Kreuzberg. Dort wird bereits seit 1731 das berühmte Klosterbier gebraut, das handwerkliche Perfektion verkörpert.

Spiritualität, Geschichte und erweiterte Horizonte

Die Wallfahrtskirche auf dem Gipfel sowie die sagenumwobenen Ruinen der Osterburg laden dazu ein, tief in die historische Bedeutung der Region einzutauchen.

Wer über die Wanderung hinaus verweilen möchte, findet bei einer nächtlichen Führung einen beeindruckenden Sternenhimmel vor. Denn die Rhön ist als Sternenpark ausgezeichnet.

Für Aktive bietet der Kletterpark am Neustädter Haus Abenteuer, während in Bischofsheim eine kulinarische Stadtführung Geschichte mit regionalen Spezialitäten verbinden.

Wissenswertes zur Tourenplanung

Um dieses Naturerlebnis im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön in vollen Zügen genießen zu können, sind einige Eckdaten zur Orientierung hilfreich.

Streckenprofil und Zeitrahmen

Die Etappe erstreckt sich über 17,6 Kilometer von Premich bis nach Oberweißenbrunn. Mit einem Aufstieg von 646 Höhenmetern wird die Tour als mittelschwer eingestuft und setzt eine gewisse Grundkondition voraus.

Es ist eine reine Gehzeit von etwa fünf Stunden einzukalkulieren. Da Aussichtspunkte und die Klosterschänke zum Verweilen einladen, ist die Planung eines gesamten Tages für diesen Ausflug empfehlenswert.

Ideale Zeit und Logistik

Der Frühling bietet sich sehr gut an, da die Temperaturen für den Aufstieg ideal sind und die Natur gerade erwacht. Informationen zur Anreise sowie zu Park- und Rückkehrmöglichkeiten sind über die Rhön GmbH oder die lokalen Touristinformationen erhältlich.