In dem erstmals ausgetragenen Athanasius-Kircher-Fotowettbewerb gingen über 200 Fotos aus der Rhön, aus Deutschland sowie von Partnerschulen in Dubai und Peking ein.
Der Förderverein Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e. V. hatte im vergangenen Herbst den Fotowettbewerb gestartet – und die Resonanz übertraf alle Erwartungen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 21 Jahren waren eingeladen, unter dem Motto „Unsere Heimat – mit meinen Augen sehen“ ihre persönliche Sicht auf Landschaft, Menschen und Alltag festzuhalten.
Schon die Ausschreibung zeigte Wirkung: Neben zahlreichen Einsendungen aus der Rhön, darunter von der Rhön-Ulstertal-Schule Geisa, beteiligten sich auch Schulen aus Dresden, Ochtrup, Sonneberg, Dubai, Peking und weiteren Regionen. Insgesamt gingen weit über 200 Fotografien ein – ein starkes Zeichen für die internationale Strahlkraft des Wettbewerbs.
Inspiration Athanasius Kircher
Als Wettbewerbsleiter konnte der Förderverein den international erfolgreichen Fotografen Frank Hausdörfer gewinnen. Er betonte die besondere Verbindung zum Namensgeber Athanasius Kircher: „Athanasius Kircher steht für Neugier, Innovation und den Blick über Grenzen hinweg. Genau das wollten wir jungen Menschen mitgeben.“
Zur thematischen Öffnung sagt er: „Wir haben das Motto bewusst erweitert, um auch internationalen Schulen die Teilnahme zu ermöglichen – Heimat kann überall sein, wo Menschen sich verbunden fühlen.“
Jury tagte in der ANNELIESE DESCHAUER Galerie
Am 22. April kam die Jury in Geisa zusammen. Begrüßt wurde sie in der ANNELIESE DESCHAUER Galerie von den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins Doris Heim, Dagmar Nicklich und Renate Wiegel.
Die Jury bestand aus Vertretern der beteiligten Landesverbände im Deutschen Verband für Fotografie e. V., die den Wettbewerb bereits im Vorfeld sehr unterstützten.
Aus Erfurt reiste Dr. Eckhardt Schön (Vorsitzender Landesverband Thüringen) an. Lothar Nöth aus Bayern wurde per Video zugeschaltet.
In einem mehrstündigen Auswahlverfahren sichteten die Fachleute die Einsendungen in zwei Altersklassen – eine anspruchsvolle Aufgabe angesichts der Vielfalt an Motiven, Perspektiven und persönlichen Geschichten.
Gewinnerarbeiten werden ausgestellt
Die prämierten Fotografien werden ab dem 9. Mai 2026 in der Geisaer Kunstgalerie präsentiert – eingebettet zwischen Werken weltbekannter Künstler wie Dalí, Chagall und Münter.
Die Ausstellung ist bis Ende August 2026 zu sehen und bietet eindrucksvolle Einblicke in die Frage, was Heimat für junge Menschen heute bedeutet.
Einladung zur Vernissage
Der Förderverein lädt alle Wettbewerbsteilnehmer sowie die interessierte Öffentlichkeit herzlich zur Vernissage mit Auszeichnung der Gewinner am Samstag, 9. Mai 2026, um 14 Uhr in die ANNELIESE DESCHAUER Galerie ein.
Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung voller überraschender Blickwinkel, kreativer Ideen und authentischer Stimmen junger Menschen aus der Rhön und der Welt. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen vom Förderverein.



