Gespräche & Gottesdienste in Würzburg: Bistum Fulda macht Mut beim Katholikentag

Mitteilung des Bistums Fulda

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Unsicherheit und Polarisierung viele Menschen beschäftigen, setzt der Katholikentag in Würzburg ein Zeichen für Begegnung und Ermutigung.

Das Bistum Fulda greift dieses Anliegen mit einem eigenen Mutmacher-Pavillon auf der Kirchenmeile auf: Dort werden Menschen aus dem Bistum sichtbar, die Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und anderen Mut machen. Auch Bischof Dr. Michael Gerber beteiligt sich an mehreren Programmpunkten des Katholikentags, darunter ein prominent besetztes Podium und besondere Gottesdienste.

Wenn vom 13. bis 17. Mai der 104. Deutsche Katholikentag unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ in Würzburg stattfindet, ist auch das Bistum Fulda mit einem eigenen Mutmacher-Pavillon auf der Kirchenmeile vertreten.

Der Katholikentag im Nachbarbistum ist aus weiten Teilen des Bistums Fulda gut erreichbar und bietet Gelegenheit, Kirche über Bistumsgrenzen hinweg zu erleben.

Das Bistum Fulda greift das Leitwort des Katholikentags auf und macht sichtbar, wie Mut, Verantwortung und Engagement heute konkret werden. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus dem Bistum, die sich in Kirche und Gesellschaft einbringen und anderen Mut machen.

Mutmacher-Pavillon auf der Kirchenmeile

Der Stand des Bistums Fulda befindet sich auf der Kirchenmeile, Stand FB-N-13. Die Kirchenmeile erstreckt sich während des Katholikentags über zentrale Plätze in der Würzburger Innenstadt. Dort präsentieren sich Verbände, Bistümer, Initiativen, Orden und kirchliche Einrichtungen mit mehr als 250 Ständen.

Als Mutmacher-Pavillon ist der Stand des Bistums Fulda Treffpunkt, Gesprächsort und sichtbares Zeichen dafür, dass Kirche von Menschen lebt, die sich einbringen. Im Zentrum steht eine begehbare Mutmacher-Säule.

Außen präsentiert sie Gesichter und Geschichten von Menschen aus dem Bistum Fulda, die auf unterschiedliche Weise Mut zeigen: in Pfarreien und Verbänden, in sozialen Initiativen, in der Bildungsarbeit, in Seelsorge, Hospiz- und Trauerarbeit, Jugendarbeit, Kunst, Politik und Ehrenamt. Im Inneren erwartet Besucherinnen und Besucher ein kurzer überraschender Moment der Ermutigung.

Gesprächsinseln und eine Kaffee-Ecke machen den Stand zu einem offenen Ort der Begegnung. Das Bistum Fulda zeigt dort nicht nur Institution, sondern Menschen: Engagierte, Ehrenamtliche, Hauptamtliche sowie Besucherinnen und Besucher, die miteinander ins Gespräch kommen.

Gespräche am Stand

Am Fuldaer Bistumsstand finden mehrere Mutmacher-Gespräche statt. Am Freitag, 15. Mai, sprechen von 11.30 bis 12 Uhr Generalvikar Dr. Martin Stanke und Dr. Annette Stechmann über Synodalität im Bistum Fulda.

Ebenfalls am Freitag ist von 16.30 bis 17 Uhr Stefanie Klee, Vorsitzende des Katholikenrats und Landtagsabgeordnete, zu Gast.

Am Samstag, 16. Mai, kommt von 11.30 bis 12 Uhr Bischof Dr. Michael Gerber an den Stand des Bistums Fulda und spricht dort mit Kerstin Leitschuh über Mut, Gott und die Welt.

Die Gespräche greifen Fragen auf, die weit über den Katholikentag hinausreichen: Was macht Menschen Mut? Wie entsteht Vertrauen? Wie können Christinnen und Christen Verantwortung übernehmen, ohne Gegensätze auszublenden? Und wie wächst Zusammenhalt dort, wo Menschen einander wirklich begegnen?

Bischof Gerber bei Podium, Pilgern und Gottesdiensten

Bischof Dr. Michael Gerber ist auch über den Stand des Bistums Fulda hinaus mehrfach aktiv im Programm des Katholikentags vertreten. Am Donnerstag, 14. Mai, nimmt er von 14 bis 15.30 Uhr am Podium „Gespaltene Gesellschaft, geeinte Haltung“ in St. Johannis (Rennweger Ring 1) teil.

Unter der Leitfrage, wie Christinnen und Christen in polarisierten Zeiten stabil bleiben können, diskutiert Gerber unter anderem mit Elke Büdenbender, Juristin, Ehefrau des Bundespräsidenten und Schirmherrin von UNICEF Deutschland, Frieda Himstedt von der Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marcel Lewandowsky. Die Moderation übernimmt Katja Sinko.

Ebenfalls am Donnerstag wirkt Gerber von 16 bis 17.30 Uhr bei der ökumenisch geprägten Pilgerveranstaltung „Meine Seele preist die Größe des Herrn“ mit. Nach einer Andacht in St. Johannis (Rennweger Ring 1) pilgern die Teilnehmenden gemeinsam zur Kirche St. Peter und Paul am Peterplatz.

Mit dabei sind unter anderem Sabine Kropf-Brandau, evangelische Pröpstin in Bad Hersfeld, Sr. M. Tabea Platzer ISSM und die Würzburger Liedermacherin Gertraud Wackerbauer.

Die Veranstaltung steht unter dem Akzent „Gemeinsam Christsein bezeugen“ und setzt damit ein Zeichen gelebter Ökumene.

Gottesdienste mit Bischof Gerber

Am Freitag, 15. Mai, feiert Bischof Gerber von 14 bis 15 Uhr den Mut-Mach-Gottesdienst für Familien unter dem Motto „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir!“ im Neumünster (Kürschnerhof / Ecke Schmalzmarkt).

Weitere Mitwirkende sind P. Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschlands und ZdK-Mitglied, sowie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner MdB.

Vorbereitet wird der Gottesdienst von der Schönstatt-Bewegung Deutschland und der Schönstatt-Bewegung im Bistum Würzburg.

Ebenfalls am Freitag feiert Gerber von 18.30 bis 19.30 Uhr unter dem Motto „Mut im Herzen – unterwegs mit Gott“ einen Gottesdienst für junge Menschen und Junggebliebene in Stift Haug (Bahnhofstr. 4).

Der Gottesdienst wird vorbereitet von der Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG), Kirchenband Funtasy, Kirchliche Jugendarbeit im Bistum Würzburg (kja) und Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Weiterer Mitwirkender ist Maximilian Strozyk, Bundeskurat der Deutschen Pfadfinder*innenschaft St. Georg.

Katholikentag als Ort der Begegnung

Der Deutsche Katholikentag bringt Menschen aus Kirche, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Verbänden zusammen.

In Würzburg stehen Gottesdienste, Diskussionen, Bibelarbeiten, Kulturangebote, Workshops, Begegnungsformate und Veranstaltungen auf der Kirchenmeile auf dem Programm.

Für das Bistum Fulda ist der Katholikentag in Würzburg mehr als ein Termin im Nachbarbistum. Er ist eine Gelegenheit, die eigene Region in den größeren Zusammenhang katholischen Lebens in Deutschland einzubringen. Der Fuldaer Beitrag stellt Menschen in den Mittelpunkt, die Verantwortung übernehmen, anderen Mut machen und zeigen, was verbindet.

Das vollständige Programm, aktuelle Hinweise und Informationen zur Teilnahme gibt es auf der Website des Katholikentags sowie in der Katholikentags-App.