Einen „märchenhaften“ Nachmittag erlebten rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag in Kaltenlengsfeld: Zum diesjährigen Operettennachmittag mit dem Salonorchester „Meininger Mélange“ hatte der örtliche Feuerwehrverein herzlich eingeladen.
Der Nachmittag stand unter dem Motto „Es war einmal... eine musikalische Märchenfahrt durch Oper, Operette und Musical“. Mit ihren beachtlichen Stimmen zogen die beiden Solistinnen Natalia Schermann und Alexandra Wija das Publikum in ihren Bann.
Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern des Salonorchesters boten sie den Gästen ein erstklassiges Programm. Verbunden mit einigen Geschichten aus ihrem großen Märchenbuch wurden Musical-Hits und bekannte Operettenmelodien dargeboten.
Publikumslieblinge wie das „Vilja Lied“ von Franz Lehár oder „L'amour est un oiseau rebelle“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet
luden zum Mitsingen ein.
Dem Aufruf „Stoßt an“, wie es „Im Feuerstrom der Reben“ in der Oper „Die Fledermaus“ von Johann Strauss heißt, folgte die Zuhörerschaft gerne.
Und natürlich darf beim jährlichen Operettennachmittag der Kaltenlengsfelder Feuerwehr eines nicht fehlen: die traditionelle Feuerwehrpolka, eigens für den Verein komponiert von Konrad Just. „Ein dreifach Hoch dem Team der Feuerwehr“ sangen die Vereinsmitglieder und Gäste zum Abschluss.
Meininger Mélange: Erfolgsgeschichte seit 25 Jahren
Das Salonorchester Meininger Mélange ist bekannt für seine heitere Musik aus Oper, Operette und Musical. Gemeinsam treten die Musikerinnen und Musiker nun seit bereits 25 Jahren auf.
„Dafür haben sie sich gut gehalten“, meinte Natalia Schermann. Zwar würde die Besetzung immer mal wieder wechseln, aber im Kern sei man sich immer einig: „Es geht im das gemeinsame Musizieren.“
Und das funktionierte am Samstag in Kaltenlengsfeld wunderbar. Begleitet wurden die beiden Sopranistinnen nämlich von einem hervorragenden Ensemble: Ronald Güldenpfennig am Kontrabass, Susanne Bleck am Violoncello, When Chen Theile an der Klarinette, Jule Stegemann an der Querflöte, Isabel Kühn an der Violine sowie Ulrich Welsch am Klavier.
In „Es war einmal“ stecke immer ein gewisser Zauber, so Alexandra Wija. Und am Ende dieser musikalischen Märchenreise sagte man dann „Und wenn sie nicht gestorben sind, so spielen sie noch heute.“
„'Es war einmal' ist wirklich ein schönes Motto, es verbindet Generationen“, so Christina Rauch, Vereinsvorsitzende des Feuerwehrvereins, zum Ende der Veranstaltung.
Sie dankte allen Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Im liebevoll eingerichteten Saal wurden die Besucher mit reichlich Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken und Bratwürsten bestens versorgt.



























