Der Tierschutzverein Meiningen stellt in dieser Woche seine Schützlinge vor, die auf der Suche nach einem tierlieben Zuhause sind.
Von Hoffnung, Gewissheit und Happyends
Es gibt für echte Tierfreunde kaum etwas Herzzerreißenderes, als wenn ein tierisches Familienmitglied spurlos verschwindet. Tierheime wie das Meininger sind eine gute Adresse, um den schmerzlich vermissten Liebling vielleicht doch noch wiederzufinden.
Die Chancen stehen umso besser, wenn die Besitzer ihre Tiere gechippt und bei den Tierregistern Findefix oder Tasso angemeldet haben. Dann kann man die Verschollenen gegebenenfalls selbst in weit entfernten Tierheimen ausfindig machen.
Für die Mitglieder des Tierschutzvereins Meiningen, die oft selbst Tiere in ihren Familien aufgenommen haben, ist es eine Herzenssache, bei Fundtier-Neuzugängen im Tierheim oder Tiersichtungen zunächst nach möglichen Besitzern zu suchen.
Ebenso hilft der Tierschutzverein, über seine Vereinsmedien Suchmeldungen zu verbreiten und Informationen über Sichtungen zu sammeln. Mit Erfolg! In nur einer Aprilwoche ließen sich jüngst gleich drei Katzenschicksale aufklären.
Das vermisste Meininger Katerchen Nero wurde zwar gefunden, war aber offenbar an den Folgen eines Unfalls verstorben. Immerhin haben die Besitzer nun Gewissheit über das Schicksal ihres kleinen Lieblings.
In zwei weiteren Fällen aber konnten Familien glücklich gemacht werden. Ein Schildpattkätzchen, zugelaufen in Metzels, erwies sich als die seit November in Walldorf vermisste Muffin.
Ein Grautigerchen, das in der Meininger Werrastraße aufgetaucht war, konnte als die seit November in Wölfershausen verschollene Nala identifiziert werden. Welche Freude bei allen Beteiligten – einschließlich der Suchhelfer!
Auch aktuell sind dem Tierschutzverein wieder mehrere Tiere bekannt, die wahrscheinlich Besitzer haben, welche allerdings nicht nach ihren Ausreißern suchen oder nicht wissen, wo sie suchen müssen.
Jungmama Ayla aus Stepfershausen und den pfotenverletzten Newton aus Metzels haben wir an dieser Stelle schon vorgestellt. Drei weitere folgen heute. Wer helfen kann, dass diese Tiere wieder zu ihren Menschen finden, sollte umgehend das Tierheim oder den Tierschutzverein kontaktieren.
Wie der Blitz
Ein noch ziemlich junger Bursche wurde am 21. April in Henneberg aufgegriffen. Der schwarze Kater hat einen ordentlichen Schnupfen mitgebracht, den er jetzt im Meininger Tierheim auskurieren darf.
In der Obermaßfelder Tierarztpraxis versuchte er, in einem günstigen Moment wie ein Blitz die Flucht zu ergreifen, was ihn seinen aktuellen Rufnamen einbrachte, unter den man nach dem Schwarzfellchen im Tierheim fragen kann.
Blitz ist ein zugängliches Fellnäschen. Er sollte also bisher in Menschennähe gelebt haben. Dort hat das nette Samtpfötchen sicher eine schmerzliche Lücke hinterlassen.
Und wahrscheinlich wäre er auch gern bald wieder daheim in seinem angestammten Revier. Wer den jungen Mann kennt oder vermisst, darf sich gern im Tierheim Rohrer Berg melden unter Telefon 03693-478460 oder per E-Mail an tierschutzverein-meiningen@web.de.
Wie aus dem Nichts
Ein stattlicher Vierbeiner hat es sich seit geraumer Zeit auf einem Reiterhof in Obermaßfeld gemütlich gemacht. Der Größe nach scheint es sich um einen ausgewachsenen Kater zu handeln. Ganz sicher ist es nicht. Ob er oder sie vielleicht eine Kennzeichnung besitzt, ließ sich bisher nicht feststellen.
Und auch die Herkunft ist bislang völlig ungeklärt. Nachfragen in der unmittelbaren Nachbarschaft haben jedenfalls noch keinen Erfolg gebracht. Gerade, weil das erwachsene Tier ja schon länger auf Erden weilt, muss es doch irgendjemandem bekannt sein.
Wo also hat dieser Grautiger mit den weißen Abzeichen im putzigen Gesicht bisher gelebt? Wer den Findling kennt oder eine Idee hat, wo er vermisst wird, darf sein Wissen gern mit dem Tierschutzverein teilen.
Ein Anruf im Tierheim unter Telefon 03693-478460 oder eine Mail an tierschutzverein-meiningen@web.de könnte der Fellnase vielleicht endlich wieder zu ihrem Zuhause verhelfen.
Wie ein Schoßkätzchen
Zugänglich und zahm – ein Schmusekätzchen wie jenes, das derzeit in Utendorf umherschnurrt, muss doch ein festes Menschenzuhause haben. Allerdings hat sich bisher niemand als Besitzer des jungen Tigerfräuleins gemeldet.
Die hübsche Kleine lässt sich seit einiger Zeit regelmäßig bei einer Anwohnerin Am Teufelsbett blicken. Nach der Erstveröffentlichung ihrer Bilder erreichte den Tierschutzverein eine Nachricht, dass sie nun auch ein paar Straßen weiter um Kontaktaufnahme mit Menschen bemüht ist.
Auch in diesem Fall fragen sich die Tierfreunde: Wer erkennt seinen Vierbeiner oder weiß, wohin die anhängliche Mieze gehört? Gern dürfen sich alle, die Antwort geben können, an das Tierheim Rohrer Berg bzw. den Tierschutzverein wenden unter der Telefonnummer 03693-478460 oder der Mailadresse tierschutzverein-meiningen.de.





