Gastbeitrag von Sabine Göbel
Für ein hochkarätiges Konzert des Ostheimer Orgelbaumuseums konnte am Samstag der renommierte Organist und Musikwissenschaftler Dr. Wolfram Syré gewonnen werden.
Im Rahmen einer musikalischen Orgelwanderung brachte er an drei Stationen insgesamt sieben Orgeln eindrucksvoll zum Klingen. Den Auftakt bildete die historische Döring-Orgel von 1738 in der evangelischen Kirche innerhalb der Ostheimer Kirchenburg.
Mit großer Ausdruckskraft nutzte der Künstler nahezu die gesamte klangliche Bandbreite des Instruments und interpretierte eigens für diese Orgel ausgewählte Werke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Nach einem kurzen Fußweg führte die Orgelwanderung weiter in die katholische Kirche zu einem völlig andersartigen, aber ebenso reizvollen Instrument.
An der Hoffmann-Orgel von 1977 demonstrierte Dr. Syré seine beeindruckende Virtuosität mit Kompositionen von
Justin Heinrich Knecht, Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude.
Im Anschluss setzte sich das Konzert im Orgelbaumuseum mit leiseren, aber nicht minder eindrucksvollen Klängen fort.
An den fünf ausgewählten Orgeln zeigte der Künstler eindrucksvoll die jeweiligen Besonderheiten der Instrumente und präsentierte dazu anspruchsvolle Werke alter Musik aus drei Jahrhunderten.
Der abschließende Imbiss im Orgelbaumuseum wurde von den Gästen gerne angenommen und bot Gelegenheit, den Abend in angenehmer Atmosphäre bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.



