Aktuell ist das Museum Modern Art geschlossen. Aus einem guten Grund: Dort werden derzeit Vorbereitungen für eine hochkarätige Ausstellung getroffen.
Bildhauer Klaus Christ aus Nentershausen stellt ab Pfingstsonntag, 24. Mai, seine Werke aus Stein und Holz in Hünfeld aus. Zudem gibt es zum Ausprobieren den Workshop „Skulptur“ am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juni, im Museum.
Klaus Christ hatte schon als Kind ein Faible für künstlerisches und dreidimensionales Schaffen: Spielerisch schuf er aus Lehm und Ton im Garten seines Großvaters fantasievolle Gebilde.
Der studierte Künstler und Pädagoge ging später viel auf Reisen. Dort sammelte er Impulse für seine Werke aus Holz, Stein und Metall, die Verwandlung, Bewegung und Beziehung thematisieren.
Die Skulpturen strahlen eine innere Lebendigkeit aus, sie sind sowohl ästhetisch als auch tiefgründig. „Oft vermitteln sie eine gewisse Leichtigkeit und Fluidität, während sie gleichzeitig solid und greifbar bleiben“, erklärt Klaus Christ.
In der Ausstellung „Verwandlungsprozesse“ im Museum Modern Art zeigt der Künstler Werke, die von den schöpferischen Kräften der Natur und den Wandlungsprozessen des Lebens erzählen.
Wer neugierig auf die Skulpturen und auch auf den Künstler ist, kann die Vernissage am Sonntag, 24. Mai, um 15 Uhr besuchen. Nach einer Einführung von Klaus Christ wird die Ausstellungseröffnung tänzerisch von Henrike Sauer und musikalisch von Regina Winter gestaltet. Bei Kaffee, Kuchen und Getränken haben die Besucher zudem Gelegenheit, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.
Am Sonntag, 5. Juli, findet zudem ein Künstlergespräch mit Klaus Christ im Museum Modern Art statt. Beginn ist um 15 Uhr.


