Mitteilung des Rotary Clubs Bad Salzungen
„Wir sind ganz normale Leute, vom Unternehmer bis zum Rentner. Was uns eint ist Freundschaft und der Drang zur Gemeinnützigkeit“, so beschrieb der rotarische Präsident, Bernd Krätschmer, seinen Club mit gerade mal 30 Mitgliedern.
Diese „ganz normalen Leute“ hatten eine Idee und fanden bei Frau Stefanie Ihling, der Leiterin der Musikschule Johann Sebastian Bach unseres Wartburgkreises sofort Unterstützung.
Da wurde nicht lange herumdiskutiert und so entstand der Plan für ein Benefizkonzert mit Chören der fusionierten Musikschule aus Bad Salzungen und Eisenach. Dies bot auch die Möglichkeit des ersten gemeinsamen Auftritts der Chöre beider Städte.
Ein Projekt mit so vielen engagierten Menschen konnte nur erfolgreich werden. Die strahlenden Gesichter und glanzvollen Stimmen der Chöre „Cantiamo“ aus Eisenach, „Gospel Sisters & Brothers“ und „Gospel Family“, beide aus Bad Salzungen, verwandelten die Stadtkirche zu einem Konzertraum der besonderen Klasse.
Die drei Chöre zeigten eine enorme musikalische Vielfalt quer durch viele Stilarten, Epochen und Genres von bekannten geistigen Werken, über Welthits bis hin zu mitreißender Gospelmusik. Das waren energiegeladene Rhythmen verbunden mit tiefgründigen Emotionen. Lebensfreude und Gänsehautmomente pur.
Auch unser Bürgermeister, Klaus Bohl, ließ es sich nicht nehmen, das Engagement des Rotary Clubs Bad Salzungen und der Musikschule in seinem Grußwort hervorzuheben. Er prophezeite schon zu Beginn ein ansprechendes und unterhaltsames Konzert. Und er sollte Recht behalten.
Die energiegeladene Chorleiterin von „Cantiamo“, Natalia Alencova, integrierte mit viel Witz und Power sogar die Stimmen des Publikums in ihren Chor, der als „Freizeitchor“ einen absolut professionellen Auftritt hinlegte.
Die Chöre „Gospel Sisters & Brothers“ und „Gospel Family“, beide unter Leitung von Siegrun Hoffmann, brachten anschließend ein ebenfalls buntes und mitreißendes Programm auf die Bühne.
Sigrun Hoffmann, die wie mit Zauberhand sowohl das Klavier spielte und gleichzeitig die Chöre dirigierte, brennt förmlich für die Gospelmusik. Dieses Feuer ist offensichtlich auf beide Chöre übergesprungen, und war deutlich zu spüren, zu hören und zu sehen.
Das Publikum war begeistert. Immer wieder gab es Standing Ovations und langanhaltenden Beifall. Auch Klaus Bohl zeigte sich überwältigt und sogar Frau Ihling hielt es nicht mehr auf ihrem Platz.
„Ich bin so stolz! Welche Musikschule hat schon so tolle Chöre!“, verkündete die Leiterin der Musikschule, bevor sich die drei Chöre mit dem gemeinsamen Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ verabschiedeten.
Dieses Lied beruht auf einem traditionellen irischen Reisesegen, der 1988 ins Deutsche übertragen wurde.
So hofft auch Bernd Krätschmer, dass die rotarischen Benefizkonzerte durch die verbindende Kraft der Musik immer wieder Menschen zusammenführen, die unsere gemeinnützigen Projekte so tatkräftig unterstützen.
Der Eintritt war wie immer frei und Spenden natürlich freiwillig. So motivierte Krätschmer in seiner Begrüßungsrede das Publikum: „Wenn Ihnen das Konzert gefallen hat, würden wir uns über eine Spende für die Unterstützung unserer Projekte freuen.“
Das Konzert hat wohl richtig gefallen, denn es landeten fast 2.500 Euro in der Spendenbox. Das Geld soll für die ehrenamtliche Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche eingesetzt werden. Der Präsident des Rotary Clubs versprach, in naher Zukunft darüber öffentlich zu berichten. Wir dürfen gespannt sein.








