Einsatzreiches Ende beim Tag der offenen Tür: Feuerwehr Kaltennordheim im Doppeleinsatz

Der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kaltennordheim nahm gestern gegen 17 Uhr ein abruptes Ende, als die Einsatzkräfte parallel zu zwei schweren Verkehrsunfällen alarmiert wurden.

Zunächst kam es im Goldbachweg zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Simson-Kleinkraftrad (wir berichteten).

Der Zweiradfahrer wurde dabei vom Fahrzeug erfasst, einige Meter mitgeschliffen und verletzt. Die Feuerwehr übernahm an der Unfallstelle die Absicherung und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.

Nahezu zeitgleich ereignete sich ein zweiter Unfall: Eine Simson-Fahrerin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte (zum Beitrag).

Während die Fahrerin schwerere Verletzungen erlitt, wurde ihre Sozia leicht verletzt. Neben einem Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ aus Fulda im Einsatz.

Aufgrund der zeitlichen Überschneidung mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaltennordheim aufgeteilt werden. Während ein Feuerwehrfahrzeug den ersten Verkehrsunfall abarbeitete, rückten zwei weitere Fahrzeuge zur Unterstützung des zweiten Unfalls aus.

Die medizinische Erstversorgung der Verletzten erfolgte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gemeinsam mit Ersthelfern noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes.

Dabei kam den Verletzten die professionelle Unterstützung eines anwesenden Rettungssanitäters sowie von Dr. Fuß, ausgebildeter Notarzt und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kaltennordheim, zugute. Beide konnten umgehend erste medizinische Maßnahmen einleiten und die Versorgung der Verletzten sicherstellen.

Für die sichere Landung des Rettungshubschraubers sperrte die Feuerwehr die Verbindungsstraße zwischen Kaltennordheim und Kaltenlengsfeld vollumfänglich.

Anmerkung der Feuerwehr: Der Tag der offenen Tür hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung ist.

Wer ebenfalls helfen und sich engagieren möchte, kann sich jederzeit bei seiner Freiwilligen Feuerwehr, dem THW oder den Katastrophenschutzeinheiten der Hilfsorganisationen melden.