Anschluss genehmigt – Mehr Cybersicherheit für Hünfeld

Gastbeitrag von Helmut Käsmann

Einige Kommunen haben es bereits leidvoll erfahren müssen, dass die fortschreitende Digitalisierung auch das Risiko von Möglichkeiten für externe Angriffe erhöht.

Deshalb hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hünfeld jetzt einer Vereinbarung zum Betrieb einer interkommunalen Informationssicherheitsstelle zugestimmt.

Eingerichtet werden soll die gemeinsame Stelle nach den Worten von Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok bei den Stadtwerken Hünfeld, die schon jetzt für die Mitgliedskommunen des Zweckverbandes Hessisches Kegelspiel mit den Mitgliedskommunen Rasdorf, Burghaun, Nüsttal und Hünfeld sowie andere kommunale Kunden Server, Software und Hardware bereitstellt.

Durch die Zusammenarbeit auf interkommunaler Ebene könne diesen Herausforderungen wirtschaftlicher und effizienter begegnet werden.

Dazu soll auch ein Förderantrag an das Land Hessen gestellt werden, um Zuwendung für diese interkommunale Aufgabe zu erhalten. Ziel ist es nach den Worten des Bürgermeisters, die Digitalisierung gemeinsam auf organisatorischer und technischer Ebene auf ein Niveau zu bringen, um eine bestmögliche Cyber-Resilienz zu erreichen.

Das diene dem Schutz der Daten der Bürger in den angeschlossenen Kommunen aber auch der Betriebssicherheit digitaler Anwendungen vor möglichen Störungen und Angriffen.