Gastbeitrag von Helmut Käsmann
Innerhalb der Dorfentwicklungsmaßnahmen in den Hünfelder Stadtteilen plant die Stadt Hünfeld öffentliche Projekte mit einem Gesamtvolumen von fast 2,7 Millionen Euro in den Stadtteilen Großenbach, Mackenzell, Michelsrombach, Roßbach und Rückers.
Dafür hat die Stadtverordnetenversammlung jetzt einen Kosten- und Finanzierungsplan gebilligt, teilt Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit.
Die Stadtteile waren als einzige Dörfer im Landkreis Fulda im vergangenen Jahr als neue Förderschwerpunkte in diesem Landesprogramm anerkannt worden.
Vorausgegangen war die Erstellung eines Entwicklungskonzeptes mit intensiver Beteiligung der Bürger und jeweiligen Ortsbeiräte, bei dem sich diese Stadtteile herauskristallisiert hatten.
In Abstimmung mit den Dorferneuerungsbehörden beim Landkreis Fulda war im September eine Steuerungsgruppe bestellt worden, die einen Kosten-, Zeit- und Finanzierungsplan erstellt hatte, der jetzt auch von den zuständigen Fachbehörden gebilligt worden ist.
Konkret geht es dabei beispielsweise um eine Neugestaltung des Platzes an der Linde in Michelsrombach, die Sanierung der großen Grotte am Großenbacher Friedhof sowie die Aufwertung des Dorfplatzes, die Platzgestaltung im Umfeld der Rückerser Kirche als Ortsmittelpunkt, die Ertüchtigung des Brunnenplatzes in der Ulsterstraße und die Schaffung von Lagermöglichkeiten für Vereine in Roßbach sowie die Sanierung und den Ausbau des Wilm-Hosenfeld-Hauses und des Probenhauses am Dorfplatz in Mackenzell.
Daneben sind innerhalb der jeweiligen Fördergebiete in den Dörfern unabhängig von dem öffentlichen Maßnahmenvolumen auch private Vorhaben aus diesem Landesprogramm förderfähig.
