Mitteilung der Altenheimseelsorge Bistum Fulda
Vom 12. bis 21. Juni lädt die Barockstadt Fulda Besucherinnen und Besucher aus ganz Hessen ein, das größte und älteste Landesfest Deutschlands zu feiern: den 63. Hessentag.
In diesem Jahr steht das Programm zudem im Zeichen des 80‑jährigen Bestehens des Bundeslandes Hessen. Ein Jubiläum, das auch jene Generation würdigt, die das Land über Jahrzehnte geprägt hat – und die heute oft nicht mehr an großen Veranstaltungen teilnehmen kann.
Damit diese Menschen dennoch Teil des Landesfestes werden, setzt ein diakonisches Projekt der Fuldaer Stadtpfarrei und des Dekanats Fulda ein starkes Zeichen.
Ein Stück Hessentag für alle – Fuldaer Initiative erreicht ältere Menschen
Damit auch ältere Menschen, die nicht mehr an großen Menschenansammlungen teilnehmen können, am Landesfest teilhaben, hat Diakon Dr. mult. Meins G. S. Coetsier, Koordinator der Altenheimseelsorge und Vertreter des Bistums Fulda im Bundesforum der katholischen Seniorenarbeit, eine besondere Initiative ins Leben gerufen.
Gemeinsam mit seiner Band Divine Concern sowie den Projekten „Elvis im Altenheim“ und „Weisheit im Alter“ bringt er – in Kooperation mit Stadtpfarrer Stefan Buß und der Stadtpfarrei Fulda – den Hessentag direkt in die Seniorenzentren und Pflegeeinrichtungen der Stadt.
„Wir bringen ein Stück Hessentag dorthin, wo viele Menschen leben, die früher selbst gern gefeiert haben, heute aber nicht mehr mobil genug sind“, sagte Coetsier.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner hätten sich gewünscht, die besondere Atmosphäre des Landesfestes dennoch zu erleben. Daraus sei die Idee entstanden, die Einrichtungen selbst zu kleinen Festorten zu machen.
„Musik, Hoffnung & Segen“ – Mädchenchor, Hesse und Elvis im Seniorenprogramm in den Einrichtungen
Das bewährte musikalische Projekt „Musik, Hoffnung & Segen“ von Divine Concern & Friends, das zweimal im Monat in der Fuldaer Severikirche stattfindet, bringt während des Hessentags einen besonderen Kulturmix in die Senioreneinrichtungen der Stadt.
Mädchenchor, Hesse‑Lesung und Elvis‑Interpret Christian Gutsch sorgen dort für bewegende und gesegnete Momente sowie echte Feststimmung.
Programm in den Einrichtungen:
DRK‑Seniorenzentrum St. Lioba – Boyneburgstraße 1, Fulda
Montag, 15. Juni 2026, Einlass ab 15 Uhr Mit Divine Concern und einer kleinen Überraschung.
Caritas‑Altenpflegeheim St. Josef – Im Herzen eins
Dienstag, 16. Juni 2026, ab 10 Uhr Mit Divine Concern und dem Mädchenchor des Marianums Fulda unter der Leitung von Susann‑Annette Ries.
Mediana Wohnstift – Literarischer Sommernachmittag
Mittwoch, 17. Juni 2026, ab 15 Uhr „Hermann Hesse am Hessentag“ – Lesung mit Dr. Dieter Koch, begleitet von Divine Concern & Friends.
Mediana Pflegestift – Rangstraße 33 / Martin‑Luther‑Platz
Freitag, 19. Juni 2026, Einlass ab 15.30 Uhr Mit Divine Concern und dem „Berliner Elvis Presley“(Christian Gutsch). Das Haus stellt rund ca. 70 bis 100 Plätze für Gäste und Interessierte bereit. Anmeldung (Pflegestift Leitung Soziale Betreuung ): TLSozBetr.PS@mediana.de
Elvis-Auftritt als einer der Höhepunkte
Besonders große Vorfreude herrscht nicht nur auf den Auftritt des Mädchenchors des Marianums Fulda unter der Leitung von Susann‑Annette Ries im Caritas‑Altenpflegeheim St. Josef, sondern auch auf den gemeinsamen Auftritt von Divine Concern und dem „Berliner Elvis Presley“ am 19. Juni im Mediana Pflegestift.
Elvis‑Interpret Christian Gutsch und die Band haben bereits mehrfach in Fulda überzeugt – etwa beim Weihnachtsspezial in der Severikirche 2025, beim Frauentag im DRK‑Seniorenzentrum St. Lioba sowie in der Heilig‑Geist‑Kirche beim DRK‑Haus Heilig Geist Anfang dieses Jahres.
Die Anmeldung für Divine Concern und den „Berliner Elvis Presley“ im Mediana Pflegestift erfolgt über die Leitung der Sozialen Betreuung per E‑Mail an TLSozBetr.PS@mediana.de
Nun sollen im Pflegestift erneut Klassiker des Rock’n’Roll erklingen – verbunden mit einer musikalischen Segensandacht, die Coetsier als „Moment der Freude und des Miteinanders“ beschreibt.
„Der Hessentag ist ein Fest für alle“, betonte der Diakon. „Deshalb bringen wir ihn dorthin, wo Menschen leben, die sonst außen vor bleiben würden.“







