Gastbeitrag von Gunter Schubert
Am Samstagnachmittag spielte das Trio d’anches der Meininger Hofkapelle ein Benefizkonzert auf der Kirchenburg in Walldorf. Bei kühlem, sommerlichen Wetter hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden.
Begrüßt wurden sie vor der Kirche von Mitgliedern des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Sozialwerk Meiningen gGmbH und des Kirchenburgvereins mit Kaffee, frischen Kräutertee aus dem Kantorengarten der Kirchenburg und selbstgebackenem Kuchen, was gern angenommen wurde.
In der Kirche bereitete sich das Trio d’anches auf das Konzert vor. Christine Leipold (Oboe), Hagen Biehler (Klarinette) und Alexander John (Fagott) von der Meininger Hofkapelle bilden das Trio.
Sie begannen das Konzert mit einer Pastorale von Darius Milhaud, die eine wunderbare sommerliche Stimmung vermittelte. Zuvor hatte Marcella Stephan mit einigen Worten über die Familienbegleitung, eine weniger bekannte Seite der Arbeit des Hospizvereins, beleuchtet.
Später im Programm trug Desiree Schulz die Geschichte vom rosa Tütchen vor. Diese fügte sich sehr harmonisch zu den literarischen Beiträgen von Alexander John, mit denen er die einzelnen musikalischen Teile verband.
Die Musiker spielten je ein größeres, sommerliches Werk von Joseph Haydn und von Jacques Ibert. So verflog die Zeit bei exzellenter Musik.
Im Anschluss an das Konzert traf man sich wieder bei Kaffee, Kuchen und angenehmen Gesprächen wieder vor der Kirche am Garten.
Die Musiker, der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Sozialwerk Meiningen gGmbH und der Kirchenburgverein freuten sich über das gelungene Konzert und den schönen Nachmittag. Beide Vereine danken den Musikern und den Gästen herzlich für die großzügigen Spenden.



