Frischebrise-Garantie im Sommer: Wasserkuppe ist kühlster Ort im Dreiländereck

Während in den hessischen Tälern und Ballungsräumen im Sommer regelmäßig die Hitze steht, bietet das "Dach Hessens" verlässlich Abkühlung: Die Wasserkuppe ist offiziell der kühlste Ort in ganz Hessen sowie im gesamten Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen.

Zu diesem Ergebnis führt der Blick auf die langjährigen Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von nur rund 5,1 °C sichert sich der höchste Berg der Rhön (950 m ü. NN) die Spitzenposition in der Region und bietet Einheimischen wie Touristen eine eingebaute "Natur-Klimaanlage".

Die natürliche Oase gegen die Sommerhitze

„Wenn das Thermometer in Frankfurt, Kassel oder Fulda häufig über die 30-Grad-Marke steigt, weht auf der Wasserkuppe noch immer ein erfrischender Wind bei deutlich angenehmeren Temperaturen“, erklären die ansässigen gewerblichen Anbieter auf dem Fliegerberg in Osthessen.

Für die touristischen Akteure ist dieses Alleinstellungsmerkmal ein wichtiges Pfund für den Sommertourismus: „Der Trend zum 'Coolcationing' – also dem bewussten Urlaub in kühleren Regionen, um der urbanen Sommerhitze zu entkommen – nimmt spürbar zu. Die Wasserkuppe ist hierfür die perfekte Destination in der Mitte Deutschlands.“

Die Wasserkuppe im Vergleich: Spitzenplatz im Dreiländereck

Im regionalen Vergleich lässt die Wasserkuppe alle anderen hessischen Höhenzüge hinter sich. Selbst der Große Feldberg im Taunus (Hessen), der mit 881 Metern zwar eine stolze Höhe aufweist, liegt im langjährigen Mittel spürbar über den Werten der Rhön.

Die exponierte Lage der Wasserkuppe sorgt dafür, dass sie im hessischen Raum unangefochten der kälteste Gipfel bleibt.

Auch im Dreiländereck mit den Nachbarbundesländern Bayern und Thüringen behält die Wasserkuppe in ihrer Höhenlage klimatisch die Nase vorn.

Deutschlands „Coolste“ Gipfel: Wer hat die Nase vorn?

Außerhalb der Alpen gibt es bundesweit nur sehr wenige markante Orte in den deutschen Mittelgebirgen, die aufgrund ihrer extremen geografischen Lage oder noch größeren Höhe eine noch geringere Jahresmitteltemperatur als die Wasserkuppe aufweisen:

Der Brocken im Harz (Sachsen-Anhalt): Mit ca. 3,5 °C im Jahresmittel der absolute Spitzenreiter nördlich der Alpen. Obwohl die Landesgrenze zu Niedersachsen nur zwei Kilometer entfernt verläuft, liegt der karge 1.142 Meter hohe Gipfel knapp auf sachsen-anhaltinischem Boden.

Der Fichtelberg im Erzgebirge (Sachsen): Erreicht auf 1.213 Metern Höhe ein langjähriges Mittel von rund 3,9 °C.

Der Große Arber im Bayerischen Wald (Bayern): Trotz seiner beachtlichen Höhe von 1.437 Metern sorgt die südlichere Lage für ein Jahresmittel von ca. 5,6 °C – damit ist er im Gesamtschnitt sogar minimal milder als die Wasserkuppe.

Ein Paradies für Aktive und Erholungssuchende

Die kühle Statistik übersetzt sich auf dem Plateau der Wasserkuppe in pure Lebensqualität.

Ob Flugsportler, Wanderer, Familien oder Tagesausflügler: Die Kombination aus endloser Fernsicht, historischer Fliegertradition und dem erfrischenden Mittelgebirgsklima macht den Berg zu einem der faszinierendsten Ausflugsziele Deutschlands.

Während unten geschwitzt wird, heißt es oben: Durchatmen und die Frische genießen. Alle Angebote auf der Wasserkuppe und Freizeit-Tipps in der Umgebung gibt's unter www.wasserkuppe.net.