Beitrag von Martin Veltum
Die Freude auf das große Familienfest in der Ulsteraue war am vergangenen Samstag bei Veranstaltern und Besuchern gleichermaßen groß.
Unter dem Motto „Cowboy & Indianer“ verwandelte sich der Wasserspielplatz in Geisa in einen lebendigen Treffpunkt für Familien, Kinder und Gäste aus der gesamten Region.
Die Veranstaltung präsentierte sich grandios, durchdacht und hervorragend vorbereitet. Liebevoll bis ins kleinste Detail organisiert, bot sie ein abwechslungsreiches Programm für unterschiedlichste Interessen und Altersgruppen.
Bereits am frühen Nachmittag füllte sich das Gelände mit zahlreichen Besuchern. Kinderspiele, ein Tipizelt, Lagerfeuer, Kinderschminken sowie spielerische Einblicke in die Kultur indigener Völker sorgten für Begeisterung bei den jüngsten Gästen.
Geschichten im Tipi, kreative Mitmachangebote und viele weitere Attraktionen machten deutlich, wie viel Herzblut die Organisatoren in die Vorbereitung investiert hatten.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Kaffee und Kuchen, Cocktails, Bratwürste und Pommes luden zum Genießen und Verweilen ein und rundeten das Familienfest kulinarisch ab.
Ab 14.40 Uhr hieß es auf der Teichbühne: „Apanatschi meets Winnetou“. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Auftritt von Annemarie Blum, die auf ihrem beeindruckenden Kaltblutpferd auf das Festgelände ritt.
Die erfahrene Reiterin trug eine traditionelle Federhaube und begeisterte mit ihrer authentischen Darstellung die zahlreichen Besucher. Der eindrucksvolle Auftritt sorgte für staunende Gesichter bei Groß und Klein und verlieh dem Fest eine ganz besondere Atmosphäre.
Ebenso großen Anklang fand „Schamane Lenny“, der die Gäste mit seiner fantasievollen Darbietung verzauberte und die Welt der Legenden und Geschichten lebendig werden ließ. Er zauberte für alle Gäste auf der Bühne und im Tipi. Die Besucher staunten über seine Kartentricks.
Junge Gesangstalente begeistern das Publikum
Um 15 Uhr gehörte die Bühne den Gesangsschülerinnen aus Geisa und Umgebung. Unter der musikalischen Leitung und Gitarrenbegleitung von Andrea Rübsam präsentierten die jungen Sängerinnen im Alter von elf bis 17 Jahren ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm.
Vor der stimmungsvollen Kulisse der Ulsteraue überzeugten die Nachwuchstalente mit bemerkenswerter Bühnenpräsenz, musikalischer Ausdrucksstärke und sicherer Intonation.
Folgende Schülerinnen präsentierten ihr Können:
Johanna Glotzbach – Speechless aus „Aladdin“
Lea Zita Hoffmann – Young and Beautiful von Lana Del Rey
Falka Wagner – Touch the Sky aus „Merida“
Rosa Schütz – Runaway von AURORA
Sarah Schmelz – Rolling in the Deep von Adele
Klara Diel – Skyfall von Adele
Elena Rübsam – An alle da draußen von Sophia
Hermine Wieder – Zombie von The Cranberries
Greta Schlegel – Weißes Haus von Ayliva
Anne Marie Ader – Oft gefragt von AnnenMayKantereit
Emma Simon – I Got a New One von Elizabeth Nichols
Annabelle Gassmann – Butterfly Fly Away von Miley Cyrus
Die jungen Künstlerinnen überzeugten mit einer bemerkenswerten stimmlichen Entwicklung, sauberer Phrasierung und großer Ausdruckskraft. Das Publikum honorierte die Leistungen mit langanhaltendem Applaus.
Stadtkapelle Geisa sorgt für musikalische Höhepunkte
Für weitere musikalische Glanzpunkte sorgte die Stadtkapelle Geisa unter der Leitung von Stephan Nimmich. Mit schwungvollen Melodien und rhythmischer Präzision verstanden es die erfahrenen Musikerinnen und Musiker, die Besucher mitzureißen und für beste Stimmung zu sorgen.
Zu den dargebotenen Werken gehörten unter anderem die „Jubiläumspolka“, der „Tranquillo-Walzer“ sowie „Eine letzte Runde“ als stimmungsvoller Abschluss. Besonders beeindruckend war die hervorragende Dynamik im Zusammenspiel der einzelnen Register, die den Klangkörper ausgewogen und zugleich kraftvoll wirken ließ.
Für die professionelle musikalische Umrahmung der gesamten Veranstaltung sorgte Veranstaltungsservice Florian Morgenweck, dessen moderne Veranstaltungstechnik einen reibungslosen Ablauf gewährleistete und die Darbietungen optimal zur Geltung brachte. Er unterstützt bereits zum zweiten Mal als Sponsor den Auenverein.
Leidenschaftlicher Linedance begeistert die Besucher
Großen Beifall erhielten auch Norbert Wassermann und seine Tänzerinnen. Mit sichtbarer Freude und viel Leidenschaft präsentierten sie verschiedene Linedance-Choreografien auf der Bühne.
Beim Linedance werden festgelegte Schrittfolgen synchron in Reihen getanzt, was ein hohes Maß an Konzentration, Rhythmusgefühl und präziser Abstimmung innerhalb der Gruppe erfordert. Die mitreißende Darbietung passte hervorragend zum Western-Motto des Familienfestes.
Horst Niebergall aus dem bekannten Westerngelände Canyon bei Kieselbach war an seinem Indianerstand kompetenter Ansprechpartner. Ausführlich erklärte er den Gästen wertvolles Fachwissen über die Bräuche und die Kultur der Indigenen Bevölkerung.
Dank an alle Helfer und Unterstützer
Charmant, humorvoll und mit großer Wertschätzung führten Ortsteilbürgermeisterin Angela Zimmermann und Romy Oswald als „echte Indianerinnen“ durch das abwechslungsreiche Programm. Mit viel Herz sorgten sie dafür, dass sich Gäste und Mitwirkende gleichermaßen willkommen fühlten.
Angela Zimmermann würdigte das Engagement aller Beteiligten: „Ein solches Familienfest entsteht nicht von allein. Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Auenverein, dem Lions Club Womo, Gerhard Heller für die schönen Kutschfahrten, Stephan Zimmermann für den Bühnenaufbau, dem Bauhofteam, der Stadt Geisa, allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern darunter Mitglieder der Blauen Funken und der BGA, den Sponsoren, Vereinen, Künstlern und Unterstützern.
Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrem unermüdlichen Engagement haben sie diesen wunderbaren Tag für unsere Familien möglich gemacht.“
Auch Romy Oswald fand anerkennende Worte: „Die Veranstaltung war mit viel Liebe zum Detail vorbereitet und bot für jede Altersgruppe besondere Erlebnisse. Es ist beeindruckend zu sehen, was durch Zusammenhalt, Ehrenamt und Gemeinschaftssinn auf die Beine gestellt werden kann. Allen Beteiligten gilt unser großer Respekt und Dank.“
Die Begeisterung war auch bei den Besuchern deutlich spürbar. Gabi Träber zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre des Festes: „Man hat an jeder Ecke gespürt, wie viel Arbeit, Herzblut und Liebe in diesem Familienfest steckt. Für Kinder, Eltern und Großeltern war etwas dabei. Besonders schön fand ich die familiäre Atmosphäre und das tolle Miteinander.“
Ein weiteres Lob richtete sie an die Organisatoren: „Das Programm war abwechslungsreich, die Musik großartig und alles hervorragend vorbereitet. Solche Veranstaltungen sind für unsere Region unglaublich wertvoll, weil sie Menschen zusammenbringen und Gemeinschaft erlebbar machen.“
Bei Lagerfeuerromantik, Marshmallows am Spieß und fröhlichen Tänzen bis in die Nacht fand das Familienfest schließlich seinen stimmungsvollen Ausklang.
Die Besucher waren sich am Ende einig: Das Familienfest in der Ulsteraue war ein voller Erfolg – ein Tag voller Begegnungen, Musik, Abenteuer und gelebter Gemeinschaft.
Schon jetzt freuen sich viele auf die nächste Auflage dieses besonderen Festes in der Ulsteraue von Geisa.











































































