Mitteilung des Rotary Clubs Bad Salzungen
Strahlende Gesichter, Gänsehaut-Momente und eine randvolle Stadtkirche: Das Benefizkonzert der Chöre der Musikschule des Wartburgkreises hallt noch lange nach.
Nicht nur wegen der glanzvollen Stimmen, sondern vor allem wegen der enormen Hilfsbereitschaft.
Dank der großzügigen Spenden des Publikums und einer kräftigen Aufstockung durch den Rotary Club flossen nun die letzten 1.700 Euro an wichtige Jugendprojekte in der Region.
Ein Abend, der bewegt
Schon vor dem ersten Ton lag eine besondere Erwartung in der Luft. „Wenn Ihnen der heutige Abend gefällt, würden wir uns über eine kleine Spende freuen“, hatte Rotary-Präsident Bernd Krätschmer das Publikum begrüßt.
Auch Bürgermeister Klaus Bohl versprach den Gästen in seinem Grußwort nicht zu viel: Es wurde ein Konzert der Extraklasse.
Die Chöre „Cantiamo“ aus Eisenach sowie die Bad Salzunger Ensembles „Gospel Sisters & Brothers“ und „Gospel Family“ verwandelten das historische Gotteshaus in einen lebendigen Klangraum.
Die Begeisterung im Publikum war greifbar – und die Spendenbereitschaft danach riesig. Fast 2.500 Euro kamen an diesem Abend zusammen.
Finanzieller Rückenwind für den Nachwuchs
Dass dieses Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird, zeigt der Blick auf die Spendenempfänger. Bereits direkt nach dem Konzert ging ein Großteil der Summe an soziale Projekte: Zwei beeinträchtigte Mädchen aus Eisenach und Bad Salzungen erhielten jeweils 150 Euro Soforthilfe, weitere 1.000 Euro gingen an den Förderverein des Staatlichen Förderzentrums „Marianne Frostig“ in Dorndorf.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit machte Präsident Bernd Krätschmer nun den Sack zu und übergab die verbleibenden Summen. Der Förderverein der Grundschule „An den Beeten“ durfte sich über einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro freuen.
Die restlichen 700 Euro gingen an die Kreisjugendfeuerwehr Bad Salzungen, um die ehrenamtliche Nachwuchsarbeit zu unterstützen.
„Das macht Mut“
Für Krätschmer ist diese Unterstützung eine Herzensangelegenheit: „Jugend für sinnvolle und gemeinnützige Dinge zu begeistern, erfordert neben zeitintensiver und engagierter Arbeit oftmals auch eine ausreichende finanzielle Basis“, betont er sichtlich stolz.
„Ich finde es richtig klasse, wie viele Menschen diese ehrenamtliche Arbeit mit ihrem ganz persönlichen Beitrag unterstützen. Das macht Mut, unsere Clubarbeit genau so fortzusetzen.“




