Kinder-Reise-Bericht aus dem Geisaer Amt: Religiöse Kinderwoche im Erzgebirge

Gastbeitrag von Clara Nimmich und Elena Rübsam

Am 5. Juli fand der Anfangsgottesdienst der Wegfahr-RKW (Religiöse Kinderwoche) in der Bremer Kirche statt.

Nachdem wir den Gottesdienst beendet hatten, verabschiedeten wir uns von unseren Familien, denn uns stand eine viereinhalbstündige Fahrt nach Geyer ins Erzgebirge bevor.

Als wir nach der langen Fahrt ankamen, hatten unsere Küchenmänner bereits ein leckeres Essen vorbereitet. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, erkundeten wir die Herberge.

Allerdings wollten die Betreuer zunächst noch eine Zimmerkontrolle durchführen.

Beim Abendgebet lernten wir ein neues Lied passend zu unserem Thema: „Mensch Mose, beweg dich!“ Zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Abendessen, bevor alle müde ins Bett fielen.

Am zweiten Tag wurden wir mit den Liedern „Aufstehen ist schön“ und „Guten Morgen Sonnenschein“ geweckt. Nach dem Morgensport und dem Morgengebet genossen wir ein leckeres Frühstück.

Um 9:30 Uhr fand unsere erste Katechese statt, in der wir das Thema „Mose“ behandelten. Um die Umgebung besser kennenzulernen, machten wir anschließend mit unseren Betreuern eine Stadtrallye.

Nachdem wir diese beendet hatten, aßen wir leckeren Kuchen am Stadtbrunnen. Nach dem Abendbrot und dem Abendgebet gingen wir ins Bett.

Am dritten Tag brachen wir zu einer Wanderung zum Naturtheater Greifensteine auf. Dort schauten wir uns das Theaterstück „Pippi Langstrumpf“ an. Nachdem die Vorstellung vorbei war und wir uns mit Kuchen und Würstchen gestärkt hatten, gingen wir direkt weiter zum Kletterwald.

Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt und eine Mitarbeiterin erklärte uns, wie wir mit der Ausrüstung umgehen sollten. Viele von uns trauten sich sogar, mit einer gesicherten Seilbahn über den See zu fahren. Nach dem Besuch im Kletterwald fuhren wir mit den Bussen zurück zur Herberge.

Nach dem Abendessen und dem Abendgebet waren wir alle so müde, dass die Zimmerkontrolle ausfiel, weil wir einfach nur noch ins Bett wollten.

Am Mittwochmorgen wachten wir ohne unsere Schuhe auf. Die Betreuer hatten alle unsere Schuhe versteckt oder an das Geländer gebunden. Nach der Suchaktion blieb uns keine Zeit mehr für den Morgensport.

Nach dem Frühstück hatten wir Katechese und am Anschluss wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zuerst zum Floßbauen an den See. Die zweite Gruppe ging in die Schnitzerei „Dietzsch“. Dann stärkten wir uns mit Kuchen und Melone und wechselten die Gruppen.

Als alle Gruppen fertig waren, liefen wir in die Jugendherberge. Dort angekommen gab es ein leckeres Abendbrot. Zum Abschluss sangen wir zum Abendgebet „Mensch, Mose, beweg dich“.

Am Donnerstag ging es für uns in die Therme. Dort gab es sehr viele Rutschen. Jeder hatte Spaß. Manche Kinder spielten Ball mit den Betreuern, andere rutschten und manche spielten Kartenspiele.

Als es schon spät war, liefen wir nach Hause. Alle hatten ziemlich Hunger. Was keiner wusste (außer die Betreuer) war: Heute gab es etwas Außergewöhnliches zu essen. Es gab israelisches Essen, nämlich etwas Ähnliches wie Wrap und Falafel mit Gemüse und Humus.

Am Freitagmorgen hatten wir Katechese, in der wir das Thema „Mose und die zehn Gebote“ behandelten. Nach dem Mittagessen waren wir so müde, dass wir erst einmal einen Mittagsschlaf machten.

Am späten Nachmittag bereitete jedes Zimmer einen Programmpunkt für den Abschlussabend vor.

Zum Essen gab es Fischstäbchen im Schlafrock (eine neue Kreation unserer Küchenmänner). Der Abschlussabend war ein voller Erfolg! Es gab eine Disco und viele lustige Programmpunkte. Am Ende fielen wir alle hundemüde ins Bett.

Als wir am Samstagmorgen aufwachten, hatten die Betreuer als Abschlussstreich Konfetti und Klopapier in unserem Zimmer verteilt. Nach dem Morgengebet und dem Frühstück mussten wir alle unsere Zimmer aufräumen. Dann ging es für uns an den See. Dort gingen manche schwimmen, andere setzten sich mit ihren Handtüchern an den Strand.

Nachdem wir zurückgelaufen waren, aßen wir zu Mittag. Dann ging es für uns leider nach Hause. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Helfern, die diese unvergessliche Woche möglich gemacht haben.