Mitteilung der rhöncloud GmbH
Die rhöncloud GmbH hat am Freitag gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitenden sowie zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft ihr zehnjähriges Firmenjubiläum gefeiert.
Zu den Gästen zählten unter anderem die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, sowie Stefan Kremer, CTO von stackwork, einer Digitaltochter von Eintracht Frankfurt.
Was vor zehn Jahren als kleiner regionaler IT-Dienstleister begann, hat sich inzwischen zu einem Anbieter für Cloud-, IT- und Rechenzentrumsleistungen für Unternehmen, Kommunen, KRITIS-Organisationen und die öffentliche Hand entwickelt. Die rhöncloud steht heute für eigenbetriebene, souveräne Cloud-Infrastrukturen, persönlichen IT-Service und den Betrieb digitaler Dienste aus Deutschland.
In besonderer Atmosphäre am Wartturm in Eichenzell, der liebevoll vom örtlichen Rhönklub betreut wird, begrüßte der 34-jährige Gründer und Geschäftsführer Manuel Bittorf die rund 80 anwesenden Gäste.
Durch den Abend führte er – für ein Technologieunternehmen durchaus ungewöhnlich – ganz analog und ohne digitale Unterstützung.
Neben den politischen Grußworten der Hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und des Wirtschaftsstaatssekretärs Dr. Johannes Loheide gab auch Stefan Kremer, CTO der Eintracht-Digitaltochter stackwork, einen Einblick in die Digitalstrategie des Bundesligisten und würdigte die Zusammenarbeit mit der rhöncloud.
Das Jubiläum war für den mehrfach zertifizierten Cloud-Service-Provider deshalb nicht nur Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre, sondern vor allem auch für einen Blick nach vorne.
„Zehn Jahre rhöncloud sind für uns vor allem zehn Jahre Vertrauen: von unseren Kunden, unseren Partnern und ganz besonders von unserem Team. Aus einer kleinen Idee ist ein Unternehmen entstanden, das heute an Projekten arbeitet, die wir uns vor Jahren kaum hätten vorstellen können. Darauf sind wir sehr stolz. Gleichzeitig haben wir noch sehr viel vor“, so Manuel Bittorf.
Regionale Infrastruktur als Grundlage digitaler Souveränität
Die Bedeutung leistungsfähiger regionaler IT-Infrastrukturen hob auch die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hervor: „Eine souveräne digitale Gesellschaft braucht offene Märkte, internationale Zusammenarbeit und starke Partnerschaften. Aber sie braucht auch eigene Fähigkeiten und eine Infrastruktur, die nicht allein von einzelnen internationalen Plattformen oder Anbietern abhängig ist.
Und sie braucht Anbieter, welche den Bedarf vor Ort kennen und die wissen, was KMU dort brauchen, um die Chancen der digitalen Transformation nutzen zu können. Genau deshalb sind regionale Rechenzentren so wichtig.
Sie schaffen Nähe, Vertrauen und zusätzliche Resilienz. Denn digitale Stärke darf nicht nur auf einzelne Ballungsräume konzentriert sein. Digitale Souveränität entsteht durch Vielfalt und durch leistungsfähige Strukturen in der Fläche.
rhöncloud zeigt beispielhaft, wie Digitalisierung, regionale Wertschöpfung und technologische Innovation zusammenwirken und wie digitale Zukunft auch außerhalb großer Metropolen erfolgreich gestaltet werden kann“, sagte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
Auch Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, würdigte die Entwicklung des Unternehmens und die Bedeutung innovativer Unternehmen im ländlichen Raum: „10 Jahre rhöncloud zeigen: Der Wirtschaftsstandort Hessen ist und bleibt attraktiv, gerade auch für innovative Gründerinnen und Gründer.
Und es zeigt: Digitalisierung ist nicht nur ein Thema für die großen Metropolen, sondern eben gerade auch für die ländlichen Räume mit Energie aus der Region, Arbeitsplätzen und digitaler Wertschöpfung vor Ort.
Ich freue mich sehr, dass wir als Hessische Landesregierung solche innovativen und engagierten Unternehmen mit dem HessenFonds unterstützen können!“
Die nächste Wachstumsphase: das Rechenzentrum rhöncloud DataRock®
Ein zentraler Baustein der weiteren Entwicklung ist der neue rhöncloud DataRock® in der Smart City Eichenzell, zentral in Deutschland gelegen. Mit dem Rechenzentrumsprojekt baut die rhöncloud ihre eigene Infrastruktur deutlich aus und schafft zusätzliche Kapazitäten für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber.
Das Rechenzentrum gilt zudem als Leuchtturm nachhaltiger Digitalisierung weit über die Grenzen Deutschlands hinweg.
Für das Unternehmen markiert der rhöncloud DataRock® den Übergang in eine neue Phase: Neben IT- und Cloud-Dienstleistungen sollen künftig verstärkt eigene und noch unabhängigere Plattform- und Rechenzentrumsleistungen angeboten werden, darunter auch Colocation-Services für Kunden mit besonders hohen Sicherheits-, Schutz- und Verfügbarkeitsanforderungen.
Themen wie digitale Souveränität, Datensicherheit, Hochverfügbarkeit und nachhaltige IT-Infrastruktur spielen dabei eine immer
größere Rolle.
Gleichzeitig verfolgt die rhöncloud zunehmend eine überregionale Wachstumsstrategie. Ausgehend von Hessen sollen die eigenen Leistungen und Services künftig deutschlandweit ausgebaut und angeboten werden.
„Unsere Wurzeln liegen in Hessen und das wird auch so bleiben. Gleichzeitig möchten wir unsere Infrastruktur und unsere Plattformen künftig deutlich stärker deutschlandweit anbieten. Unser Anspruch für die kommenden Jahre lässt sich deshalb sehr einfach zusammenfassen: Aus Hessen heraus, für Deutschland – und vielleicht darüber hinaus“, erklärt Bittorf mit einem Augenzwinkern.
Dabei soll die regionale Verankerung weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie bleiben.
Die rhöncloud möchte zeigen, dass technologische Innovation und leistungsfähige digitale Infrastruktur nicht ausschließlich in den großen Ballungsräumen entstehen müssen, sondern auch aus dem ländlichen Raum heraus erfolgreich entwickelt und betrieben werden können.
Zehn Jahre als Ausgangspunkt für die nächsten Schritte
Nach zehn Jahren versteht die rhöncloud ihr Jubiläum daher weniger als Abschluss einer Entwicklung, sondern vielmehr als Dank an die langjährigen Wegbegleiter und vor allem als Startpunkt für die nächste Phase der Unternehmensgeschichte.
Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, Kunden sichere, persönliche und langfristig verlässliche IT-Lösungen bereitzustellen und Abhängigkeiten von internationalen Hyperscalern so weit wie möglich zu reduzieren.
Darüber hinaus kündigte Bittorf weitere strategische Entwicklungen und Projekte an, die in den kommenden Monaten vorgestellt werden und das Wachstum sowie den deutschlandweiten Ausbau der rhöncloud deutlich beschleunigen sollen.
10 Jahre rhöncloud: Aus der Region gewachsen, in Hessen verwurzelt und bereit für den nächsten Schritt: aus Hessen heraus, für Deutschland.









