Gastbeitrag von Victoria Weber
Gemeinschaft, Einheit und Zusammenhalt – diese Eigenschaften zeichnen Malges aus. Das wurde beim Festkommers zum 875-jährigen Bestehen des Hünfelder Stadtteils einmal mehr deutlich. Im voll besetzen Festzelt wurde gemeinsam auf das besondere Jubiläum angestoßen.
Jochen Rüppner vom Heimat- und Kulturverein führte durch das abwechslungsreiche Programm, blickte auf die vergangenen Jahre zurück und zeigte auf, warum man stolz sein kann, in Malges zu leben. Außerdem ehrte er zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein, der vor 25 Jahren gegründet wurde.
Bürgermeister Benjamin Tschesnok lobte: „Malges versteht es mit seinen vergleichsweise wenigen Einwohnern immer wieder, Besonderes auf die Beine zu stellen. Hier wird Gemeinschaft gelebt. Jeder packt mit an.“
Grußworte sprachen auch Kreisbeigeordnete Andrea Abel und Gertrud Mertens vom Gemeindevorstand der Marktgemeine Eiterfeld.
Ortsvorsteher Norbert Quanz betonte: „Wir haben 270 bis 280 Einwohner, die so ein Festwochenende auf die Beine stellen. Dafür danke ich euch.“ Froh und stolz könne man auf diese Ortsgemeinschaft sein – „und das bin ich auch.“
Ein besonderes Highlight war der Film, den Ortsvorsteher Norbert Quanz als Geschenk dabei hatte: Auf der großen Leinwand wurden 30 Minuten Dorfleben, Geschichte und Malgeser Geschichten gezeigt.
Rund 70 Malgeser Schauspielerinnen und Schauspielern wirkten an dem großartigen Film mit, der von Jonathan Krieg und Paulina Quanz produziert wurde.
Einen besonderen Auftritt legten die Kirmesmädchen und Kirmesburschen aus Malges auf die Bühne, die mit dem Mini-Kirmesbaum einmarschierten.
Für beste Stimmung und viel Applaus sorgten die aktuellen und ehemaligen Gardetänzerinnen der Red Flames Malges vom Malgeser Carnevalsverein. Musikalisch unterhielt am Abend der Musikverein Wölf.


















