Mitteilung des Verkehrsunternehmens Wartburgmobil
Mit Beginn des neuen Schuljahres kommt es im Schülerverkehr erfahrungsgemäß zu einer erhöhten Auslastung einzelner Busverbindungen. Insbesondere in den ersten Schulwochen können Busse zeitweise sehr voll erscheinen.
Die vorhandenen Beförderungskapazitäten orientieren sich jedoch an den von den Schulen gemeldeten Schülerzahlen und sind nach aktuellem Stand insgesamt noch nicht ausgeschöpft.
Es gibt verschiedene Ursachen für stark ausgelastete Verbindungen: Eine Ursache ist häufig eine Verschiebung der Schülerströme. Unterschiedliche Schulanfangszeiten, Stunden- oder Unterrichtsausfälle sowie kurzfristige Änderungen im Schulbetrieb können dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler andere als die ursprünglich vorgesehenen Verbindungen nutzen.
Dadurch konzentriert sich die Nachfrage teilweise auf einzelne Fahrten, während in anderen Bussen noch Kapazitäten vorhanden sind. Die eingesetzten Fahrzeuge verfügen über die vorgesehenen Sitz- und zugelassenen Stehplätze.
Auch die notwendigen Haltemöglichkeiten sind vorhanden. Wichtig ist deshalb, dass Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit die für sie vorgesehenen Busverbindungen nutzen. Nur so können die vorhandenen Kapazitäten gleichmäßig verteilt und unnötige Überlastungen einzelner Fahrten vermieden werden.
Ein weiterer Ansatzpunkt liegt in der Abstimmung des Schulbeginns. Unterschiedliche Unterrichtanfangszeiten tragen dazu bei, die Schülerströme zeitlich zu entzerren, dazu sind Abstimmungen der Schulen untereinander erforderlich. Wo organisatorisch möglich, können solche Lösungen dazu beitragen, Spitzenbelastungen im Schülerverkehr zu reduzieren.
Die sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler hat oberste Priorität. Deshalb wird die Entwicklung auf den einzelnen Verbindungen von uns weiterhin aufmerksam beobachtet.
Konkrete Hinweise auf dauerhaft stark belastete Fahrten werden geprüft. Sollten sich tatsächliche und wiederkehrende Engpässe zeigen, werden gemeinsam mit den Schulen und den weiteren Beteiligten geeignete Lösungen gesucht.
Neben der Organisation spielt auch das Verhalten im Bus eine wichtige Rolle. Insbesondere ältere Schülerinnen und Schüler werden gebeten, Rücksicht auf jüngere Kinder und vor allem Grundschüler zu nehmen.
Schulranzen und Taschen sollten möglichst so verstaut werden, dass sie keine zusätzlichen Plätze blockieren und andere Fahrgäste nicht behindern.
Gerade für kleinere Schülerinnen und Schüler können große Schulranzen oder Rucksäcke in stark ausgelasteten Fahrzeugen schnell zu einer zusätzlichen Belastung werden. Wir von Wartburgmobil bieten zum richtigen Verhalten im und am Bus natürlich auch weiterhin unsere beliebte „Busschule“ an.
Ein funktionierender Schülerverkehr braucht die Mitwirkung aller. Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können durch die Nutzung der vorgesehenen Verbindungen, eine möglichst gute Abstimmung der Schulzeiten und gegenseitige Rücksichtnahme wesentlich dazu beitragen, dass die vorhandenen Kapazitäten bestmöglich genutzt werden.
Ziel bleibt eine sichere, verlässliche und möglichst entspannte Beförderung aller Schülerinnen und Schüler – auch in der erfahrungsgemäß besonders bewegten Anfangsphase eines neuen Schuljahres.

