20 Jahre Hünfelder Tafel – Erfolgsgeschichte ohne Ehrenämtler nicht möglich

Gastbeitrag von Philipp Weber

Mit einer Feierstunde hat die Hünfelder Tafel ihr 20-jahriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung im Jahr 2006 unter der Trägerschaft des DRK Kreisverband Hünfeld unterstützt sie Menschen in der Region und versorgt aktuell 286 Familien.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die das Angebot an drei Tagen pro Woche ermöglichen.

DRK-Kreisverbandspräsident Benjamin Tschesnok würdigte das langjährige Engagement der Ehrenamtlichen. „Ohne ihren Einsatz wäre ein solches Angebot für viele Menschen nicht möglich“, betonte er.

Besonders geehrt wurden vier Helterinnen und Helter, die sich seit der Gründung ununterbrochen für die Tafel engagieren. Neben Peter Laibach, der die Urkunde vor Ort entgegen nahm, wurden auch Christa Schmitt, Karin Ritz und Jutta Michel-Neu für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Ute Janzen, Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialpflege, blickte in ihrer Rede auf zwei Jahrzehnte Hünfelder Tafel zurück und freute sich, dass sich unter den vielen Helfern mittlerweile echte Freundschaften entwickelt haben.

Auch Rudolf Kohl, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Hünfelder Tafel, erklärte, dass es trotz Herausforderungen nie Probleme gegeben habe. Selbst in der Coronazeit sei die Hünfelder Tafel „eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Tafel“ gewesen, welche die Menschen weiterhin vor Ort versorgt hatten, sagte Köhl.

DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Bott schloss sich den Worten seiner Vorredner an und dankte den vielen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz.

Zudem verlas er eine Urkunde der Tafel Deutschland, mit der die Arbeit der Hünfelder Tafel offiziell gewürdigt wurde. Diese Art der Anerkennung unterstreiche das Wirken des DRK, in dem jeder Helfer und jede Helferin seinen Teil zu einer funktionierenden Gesellschaft beitrage.

Ein großer Dank galt auch den Förderern, Spendern und den örtlichen Lebensmittelhändlern, deren Unterstützung für die Hünfelder Tafel eine wichtige Säule darstellt.

Im Anschluss stand das Beisammensein im Vordergrund. Bei einem gemeinsamen Essen bot sich Gelegenheit für Gespräche und gemütlichen Austausch.