Die Ausschreibung für den Literaturpreis Fulda 2027 ist gestartet und damit geht der Wettbewerb für literarische Debütantinnen und Debütanten in die nächste Runde: Bis zum 5. Oktober 2026 können Verlage deutschsprachige Romandebüts, die im Herbst 2026 beziehungsweise Frühjahr 2027 erscheinen, als Vorschläge einreichen.
Mehrfacheinreichungen seitens der Verlage sind möglich. Der Literaturpreis Fulda zeichnet das bemerkenswerteste Erstlingswerk der jeweiligen Büchersaison aus.
Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde 2019 erstmals vergeben: Preisträgerin war Johanna Maxl für ihren Roman „Unser großes Album elektrischer Tage“.
2020 ging der Preis zu gleichen Teilen an Nadine Schneider für „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für „1000 Serpentinen Angst“. 2021 wurde Timon Karl Kaleyta für sein Debüt „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ ausgezeichnet.
Edgar Selge erhielt den Literaturpreis Fulda 2022 für seinen Roman „Hast du uns endlich gefunden“ und Preisträgerin 2023 war Silke Stamm für „Hohe Berge“. Konstantin Ferstl wurde 2024 für „Die blaue Grenze“ mit dem Literaturpreis Fulda gewürdigt.
2025 erhielt die Auszeichnung Ricarda Messner für „Wo der Name wohnt“ und 2026 ging der Preis an Anja Gmeinwieser für ihr Buch „Wir Königinnen“.
Die Entscheidung darüber, welches Romandebüt ausgezeichnet wird, trifft Anfang Februar 2027 eine fünfköpfige unabhängige Jury.
Sie setzt sich zusammen aus dem Literaturkritiker Christoph Schröder, den Schriftstellerinnen Lucy Fricke und Anna Yeliz Schentke, der Literaturkritikerin Julia Schröder und dem Schriftsteller Christoph Peters.
Organisiert wird der Literaturpreis Fulda im Auftrag der Stadt Fulda und in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt von Silke Hartmann von der Agentur „Kulturperle – Kommunikation und Kulturmanagement“.
Bei ihr können die Vorschläge bis zum 5. Oktober 2026 (Einsendeschluss) eingereicht werden. Weitere Informationen unter Telefon (069) 36704417 oder per Mail: silke.hartmann@kulturperle.com

