Am Samstag fand das Jahreskonzert der „Heavenly Voices“ in Dermbach statt. Der Chor, unter der Leitung von Felicitas Kotsch, war überwältigt von der Vielzahl an Zuhörerinnen und Zuhörern, die den Weg in die Dreieinigkeitskirche fanden.
Dargeboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, welches unter dem Motto „Was uns trägt“ stand. Gerade in diesen „stürmischen Zeiten“ brauche es Lieder voller Hoffnung, Liebe, Einsicht und Freundschaft, so Felicitas Kotsch.
„Was uns alle trägt ist auch der christliche Glaube, der uns heute hier in der Kirche Geborgenheit spüren lässt“, meinte die Chorleiterin.
Eine Besonderheit war auch ein über den Zuhörern gespanntes Netz, „das Dermbach zusammenhält“ - darin verwoben waren Wünsche, Hoffnungen und liebevolle Worte der Kinder der Gemeinde.
Rock, Pop & Emotionen
Viele glückliche Gesichter voller Vorfreude auf einen gemeinsamen Konzertabend sah man im Publikum. Zu hören gab es vor allem Lieder, die vom Leben selbst handeln.
So auch gleich zu Beginn des Konzertes, als der Song „Sithi Molweni“ aus Südafrika gesungen wurde - „Seid gegrüßt, Brüder und Schwestern“.
Weiter ging es mit einem Mix aus Rock, Pop und einer Menge Emotionen. Gänsehautmomente und Augenblicke des Nachdenkens. Innehalten und der Musik lauschen.
Besonders berührt war die Zuhörerschaft bei „Fix you“, „Land unter“ und „Winter“. In besonderer Erinnerung blieb auch das dänische Lied „Evigheden“, das neunstimmig gesungen wurde und für einen einzigartigen Klang in der Kirche sorgte. Still in der Kirche war es auch beim A Capella-Stück „Indodana“.
Und was darf bei einem Konzertabend in der Kirche nicht fehlen? Richtig: Das Vaterunser. Gleich zweimal wurde das Gebet in Fassungen gesungen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können. Einmal auf Deutsch und einmal als mitreißende Suaheli-Version „Baba Yetu“.
Mitsingen, klatschen und in Erinnerungen schwelgen - das ging bei Welthits wie „Nothing Else Matters“ von Metallica, „Sweet Child O' Mine“ von Guns N’ Roses, Journeys „Don't Stop Believin'“ oder auch „Set Fire to the Rain“ von Adele.
Langanhaltenden Applaus gab es nach dem energiegeladenen letzten Song „I'm So Excited“ von The Pointer Sisters. Als Zugabe gab es traditionell warmherzig „Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard Mey.
Mit ihren Stimmen besonders berührt haben am Samstag die beiden Solistinnen Cindy Ullmann und Juliane Rux.
Freundschaft - Weil man mit Freunden alles schafft
Sichtlich bewegt und stolz, dass sie so viele Menschen an einem Ort vereinen konnten, waren die Chormitglieder zum Schluss des Konzerts. Dankesworte kamen von Felicitas Kotsch und ihren Chormitgliedern, für das Vertrauen und die gemeinsamen Momente während der Proben.
Auch Pfarrerin Silke Glöckner richtete im Namen des Gemeindekirchenrates dankende Worte an die Musiker: „Danke, dass ihr uns heute so erfreut und auch zum Nachdenken angeregt habt.“
Als Zeichen der Gemeinschaft bekam jedes Mitglied ein kleines Teelicht mit dem Chor-Schriftzug überreicht. Und genau diese Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander wurden beim Auszug zu „Okaana kameme“ spürbar.
Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger an diesem Abend von Christina Winterfeldt am Bass, Thomas Wehner an den Drums, Stephanie Weih am Klavier, Jakob Kotsch am Klavier und an der Gitarre.





















