Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben

Gastbeitrag von Cornelia Grimm
(Helios Klinikum Meiningen)

Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Gleichzeitig sind die Heilungschancen gut, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt wird.

Im Rahmen des Darmkrebsmonats März macht das Helios Klinikum Meiningen auf die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam und zeigt mit aktuellen Qualitätszahlen, wie hoch der hauseigene Standard ist.

Rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs - das klingt erschreckend, doch dank moderner Medizin haben Betroffene häufig eine Perspektive.

Wer Polypen oder bösartige Veränderungen frühzeitig entdeckt, hat sehr gute Chancen auf eine vollständige Heilung. Genau deshalb ruft das Helios Klinikum Meiningen im Darmkrebsmonat März dazu auf, das Thema Darmgesundheit ernst zu nehmen.

„Viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung. Dabei ist sie heute ein absoluter Standardeingriff: schnell, fast immer schmerzfrei und vor allem potenziell lebensrettend“, sagt Priv.-Doz. Dr. Michael Hocke, Chefarzt der Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie im Helios Klinikum Meiningen.

Er empfiehlt, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Für Männer ab 50 und Frauen ab 55 Jahren übernehmen die Krankenkassen in der Regel zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, können Veränderungen oft direkt entfernt werden, bevor sie sich zu Tumoren entwickeln.

Warnsignale erkennen und Risikofaktoren minimieren

Häufige Warnsignale für Darmkrebs sind anhaltende Verdauungsprobleme, ungeklärter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl und regelmäßig auftretende Bauchschmerzen.

„Vor allem Blut im Stuhl ist ein Alarmzeichen, das man nicht ignorieren sollte“, betont Dr. Hocke und mahnt: „Gehen Sie in solchen Fällen lieber kein Risiko ein. Suchen Sie einen Arzt auf.“

Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft steigen die Heilungschancen bei einer frühen Diagnose auf bis zu 90 Prozent. Neben dem Alter gelten vor allem ungesunde Ernährung, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren.

Im Ernstfall hohe medizinische Qualität vor Ort

Wird ein Tumor entdeckt, setzt die Helios Klinik Meiningen auf ein ganzheitliches Konzept: von der endoskopischen Entfernung kleiner Polypen über moderne Operationsverfahren bis hin zur Chemo- oder Strahlentherapie.

„Für jede Patientin und jeden Patienten erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept und begleiten sie engmaschig“, sagt Priv.-Doz. Dr. Frank Brennfleck, Chefarzt der Viszeralchirurgie. „Auch ein psychoonkologisches Team steht zur Verfügung, damit niemand in dieser schwierigen Phase alleine ist.“

Um die hohen Standards dauerhaft zu gewährleisten, misst Helios seine Behandlungsergebnisse – auch bei der Behandlung von Darmkrebserkrankungen.

„Unser Anspruch ist es, besser zu sein als der Bundesdurchschnitt“, erklärt Dr. Hocke zugleich Ärztlicher Direktor des Klinikums.

„Bei darmkrebsbedingten Rektumresektionen und Dickdarmentfernungen ist uns das 2024 gelungen.“ Die aktuellen Ergebnisse der Qualitätsmessung veröffentlicht jede Helios Klinik online.

Jetzt einen Termin vereinbaren!

Nutzen Sie den Darmkrebsmonat März als Anlass, um sich über die Darmkrebsvorsorge zu informieren. Vereinbaren Sie einen Termin zur Koloskopie – für Ihre Gesundheit und Ihre Zukunft.

Wenden Sie sich hierzu an das Helios MVZ im Helios Klinikum Meiningen: (03693) 90-21687 oder an das Sekretariat der Gastroenterologie: Tel. (03693) 90-1028.