World Cup im Kickboxen – Eisenacher Jason Bätzel erreicht 3. Platz in Italien

Gastbeitrag von Anne Berk

Der junge Kickboxer Jason Bätzel aus Neukirchen bei Eisenach nahm kürzlich am prestigeträchtigen Italian Kickboxing World Cup nahe Venedig teil.

Mit einer Anreise von rund 900 Kilometern aus seiner Heimatstadt war das Turnier ein bedeutendes Ereignis für den talentierten Athleten. Der Sportler der Kampfsportschule Berk trat in drei Kategorien an: Pointfighting (-63 kg und -69 kg) sowie Leichtkontakt (-63 kg).

Insgesamt waren rund 380 Teams aus der ganzen Welt vertreten, und mit über 3.000 Starts war das Niveau entsprechend hoch. Für Jason bedeutete dies die Chance, sich mit einigen der besten Kämpfer der Welt zu messen und sein Können auf höchstem Niveau unter Beweis zu stellen.

Starke Kämpfe im Leichtkontakt

Jason startete mit einem klaren Sieg gegen Michael Di Gesu (Victorious Fighters Team, Italien und sicherte sich verdient den Einzug in die nächste Runde.

Dort traf er auf Norbert Rizmajer vom Halker-Kiraly-Team aus Ungarn. Anfangs lag sein ungarischer Gegner knapp in Führung, doch in der zweiten Runde drehte der Eisenacher den Kampf zu seinen Gunsten. Mit präzisen Treffern und druckvollen Körperschlägen setzte er seinen Gegner zunehmend unter Druck.

Dank seiner variantenreichen Angriffe und starken Kondition gewann Jason die Oberhand und entschied den Kampf schließlich mit 3:0 Punkten für sich.

Herausforderungen im Pointfighting

Im Pointfighting musste sich Jason leider frühzeitig geschlagen geben. In der Gewichtsklasse -63 kg traf er auf Joseph Brooks (Phoenix Kickboxing, Großbritannien). Der Kampf bot ihm wertvolle Erkenntnisse über das Kämpfen unter Druck.

In der Gewichtsklasse -69 kg trat er gegen Frederico Bramati vom Red Devils Fighting Team aus Italien an. Bramati nutzte geschickte Ausweichbewegungen, um unter Jasons Kicks abzutauchen und mit überraschenden Treffern zu punkten.

Dadurch konnte sich der Italiener einen Vorsprung erarbeiten. Trotz Jasons intensiver Bemühungen gelang es ihm nicht, die Kontrolle zurückzugewinnen. Am Ende musste er sich mit 13:6 Punkten geschlagen geben.

Ehemalige Sportlerin der Kampfsportschule Berk als Kampfrichterin im Einsatz

Ein besonderes Highlight aus Sicht der Kampfsportschule Berk war auch der Einsatz von Maike Peth (geb. Fischer) aus Falken. Die ehemalige Sportlerin der Schule hat sich mittlerweile als hochqualifizierte Kampfrichterin etabliert und wurde für das internationale Turnier nominiert.

Dass sie bei einer derart hochkarätigen Veranstaltung eingesetzt wurde, zeigt ihre exzellente Leistung und Anerkennung in der Kampfrichter-Szene.

Eine wertvolle Erfahrung für die Zukunft

Die Teilnahme am World Cup war für den 21-jährigen eine lehrreiche Erfahrung. Er sammelte wertvolle Erkenntnisse, die ihn in seiner Entwicklung als Kämpfer weiterbringen werden.

Die Motivation, weiterhin hart zu trainieren und sich im Kickboxen stetig zu verbessern, wurde durch dieses hochkarätige Turnier weiter gestärkt.