Gastbeitrag von Christopher Eichler
Wenn das Telefon klingelt oder der Funkmelder schrillt, zögern sie keine Sekunde: Die Feuerwehrmänner und -frauen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind rund um die Uhr einsatzbereit, um Leben zu retten und Schäden zu verhindern.
Auch im Jahr 2024 war ihr Engagement ungebrochen: Insgesamt verzeichneten die Kameraden und Kameradinnen 1.823 Einsätze. Dies bedeutet zwar einen Rückgang im Vergleich zu 2023 (2.133 Einsätze), jedoch bleibt das Einsatzgeschehen auf einem hohen Niveau.
„Unsere Feuerwehrfrauen und -männer leisten tagtäglich großartige Arbeit. Sie setzen sich unermüdlich für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ein. Besonders erfreulich ist, dass wir eine stabile Mitgliederzahl in den Wehren verzeichnen und unser Nachwuchs in den Jugendfeuerwehren an den aktiven Dienst herangeführt wird“, betont Landrätin Peggy Greiser.
Einsatzentwicklung im Überblick
Die Anzahl der Brandeinsätze lag im Jahr 2024 bei 226, im Vorjahr waren es 252. Die Hilfeleistungseinsätze beliefen sich auf 1.339 und gingen damit im Vergleich zu 2023 (1.641 Einsätze) ebenfalls leicht zurück. Fehlalarme machten 258 Einsätze aus und verzeichneten damit einen leichten Anstieg im Vergleich zu 2023 (240).
„Auch, wenn die Gesamtzahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, zeigt die langjährige Entwicklung eine zunehmende Belastung für unsere Einsatzkräfte.
Die Feuerwehren sind längst nicht mehr nur für Brände zuständig, sondern in den letzten Jahren zunehmend auch für technische Hilfeleistungen und Katastrophenschutzaufgaben“, so die Landrätin weiter.
Einsatzstatistik Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Starke Strukturen im Landkreis
Hohe Sicherheit durch starkes Engagement: Zum Jahresende 2024 existierten im Landkreis Schmalkalden-Meiningen insgesamt 37 Freiwillige Feuerwehren, einschließlich Ortsteilfeuerwehren sind es sogar 99. Die aktiven Mitgliederzahlen blieben im vergangenen Jahr mit 2.170 Feuerwehrfrauen und -männern konstant.
Insgesamt zählten 235 Frauen zu den aktiven Einsatzkräften. Besonders erfreulich ist die hohe Beteiligung in den 68 Jugendfeuerwehren, die mit 1.137 Mitgliedern auf eine sehr gute Nachwuchsarbeit verweisen können.
Auch hier sind weibliche Mitglieder auf dem Vormarsch. 371 Mädchen und Teenagerinnen machen etwa ein Drittel des Feuerwehrnachwuchses aus. Zudem engagieren sich 733 Kameradinnen und Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.
„Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine unersetzliche Sicherheitsgarantie. Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Frauen und Männer wäre der Brandschutz und die Gefahrenabwehr im Landkreis nicht zu stemmen“, hebt die Landrätin hervor.
Dank an die Einsatzkräfte
Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, die von zunehmenden Extremwetterlagen bis hin zu technischen Hilfeleistungen reichen, spricht die Landrätin allen Feuerwehrkräften ihren Dank aus: „Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich auf unsere Feuerwehren verlassen.
Ihr unermüdlicher Einsatz verdient höchste Anerkennung. Mein besonderer Dank gilt auch den Familien der Feuerwehrleute, die dieses Engagement mittragen.“