Treppenlauf in Oberhof: Starke Leistungen der Feuerwehr-Teams aus der Rhön

Gastbeitrag von Jürgen Herberich

Am Samstag stellten sich sechs Teams sowie ein Sololäufer aus den Feuerwehren Tann (Rhön), Lahrbach, Wendershausen und Schlitzenhausen der extremen Herausforderung des 5. LOTTO Thüringen Treppenlaufs an der Skisprungschanze in Oberhof.

Die Teilnehmenden mussten in voller Feuerschutzkleidung und mit angeschlossenem Atemschutzgerät – insgesamt rund 23 Kilogramm Zusatzgewicht – die 701 Stufen entlang der Schanze bewältigen.

Der Sololäufer startete ohne Schutzkleidung, trug jedoch ebenfalls das Gewicht eines Atemschutzgeräts. Trotz der enormen Belastung erreichten alle Teams das Ziel in unter 10 Minuten – ein eindrucksvoller Beweis für Fitness, Teamgeist und Einsatzbereitschaft.

Hervorragende Platzierungen der Rhöner Teams

Elite-Young Wertung

• Team FF Tann (Rhön) 1
Michael Strauch (Jg. 1985) & Alexander Lang (Jg. 1995)
3. Platz von 94 Teams – 7:17,8 min

• Team FF Tann (Rhön) 6
Christopher Reith (Jg. 1992) & Kilian Kreutz (Jg. 1992)
9. Platz von 94 Teams – 7:50,7 min

Young Wertung

• Team FF Tann (Rhön) 5
Torsten Schack (Jg. 1981) & Hendrik Grießmann (Jg. 1995)
34. Platz von 91 Teams – 9:06,8 min

• Team FF Tann (Rhön) 4
Leonhard Kreutz (Jg. 1996) & Philipp Herberich (Jg. 2007)
38. Platz von 91 Teams – 9:26,2 min

• Team FF Tann (Rhön) 3
Clemens Gutmann (Jg. 2006) & Jonathan Nüdling (Jg. 1998)
43. Platz von 91 Teams – 9:42,1 min

Oldies Wertung

• Team FF Tann (Rhön) 2
Jürgen Herberich (Jg. 1977) & Markus Herberich (Jg. 1977)
7. Platz von 27 Teams – 9:26,2 min

Sololauf – starke Einzelleistung

Auch im Einzelstart war die Rhön vertreten:
• Ryan Schmidt (Jg. 2007), FF Tann (Rhön)
55. Platz von 98 Startern - 7:26,9 min

Er absolvierte die Strecke ohne Schutzkleidung, jedoch mit dem Gewicht eines Atemschutzgeräts – eine beachtliche Leistung.

Fazit

Die Feuerwehren aus der Rhön präsentierten sich in Oberhof in beeindruckender Form.

Mit mehreren Top-Platzierungen, starken Zeiten und großem Teamgeist zeigten die Einsatzkräfte, dass sie nicht nur im Ernstfall, sondern auch im sportlichen Wettkampf zu Höchstleistungen fähig sind.