Mitteilung der Stadt Geisa
Ende April wurde im historischen Gefängnis im Schloss Geisa ein besonderes Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stadt Geisa und die Point Alpha Akademie präsentierten das neue Escape Rätsel, bei dem Gruppen bis zu etwa 10 Personen viel Spannung erleben, aber auch viel über die Geschichte der Region erfahren können.
Zum Rätseln, Raten und Nachdenken angemeldet hatten sich die Jugendlichen aus Otzbach: Johannes Nensel, Emely Pforr und Leon Stehling gemeinsam mit Caritas-Ansprechpartnerin Vanessa Biermann.
Begrüßt wurden diese von Bürgermeisterin Manuela Henkel, der Schlosshotelleitung Laura Methner sowie von Schlossmitarbeiter Philip Storck, der durch das Rätsel führte. Finanziert wurde dieses neue touristische Highlight im Übrigen über das Regionalbudget Biosphärenreservat Rhön vom Thüringer Umweltministerium.
In den fast unheimlichen Gängen und Zellen des Gefängnisses erwartete die Teilnehmer eine tiefe Stimme, die einlud, den ersten Koffer zu öffnen. Dieser enthielt Schalter, Knöpfe und Anweisungen, die erprobt und getestet werden mussten.
Dazu gab es professionell gemachte Videos über die Geschichte und Kultur des Geisaer Landes, die ehemalige innerdeutsche Grenze, das Grüne Band sowie den Wartburgkreis zu sehen.
Diese enthielten verschlüsselte Botschaften zur Lösung weiterer Fragen. Mit verschiedenen Utensilien mussten von den Jugendlichen unter anderem manuelle Fertigkeiten oder optische und elektronische Kenntnisse an den Tag gelegt werden, um im Rätsel bis zur Öffnung des letzten Koffers zu kommen.
Das Escape Rätsel lädt die Teilnehmer ebenso ein, rund um das Schloss verschiedene Stationen anzulaufen, um mehr über die Geschichte der Region zu erfahren und damit neue Lösungen als Zwischenschritte zu finden. Ziel war es durch Wissen, Koordination, Teamarbeit und Kombinationsgeschick symbolisch den Schlüssel zur Freiheit aus dem Gefängnis zu erspielen.
„Für das Spiel muss man etwa zwei bis drei Stunden einplanen“, berichtete Philip Storck. Gebucht werden kann das Escape Rätsel über das Schloss Geisa unter info@schlossgeisa.de für Gruppen ab etwa drei bis circa zehn Teilnehmer, ab etwa 16 Jahren.
„Nach oben hin ist natürlich keine Altersgrenze gesetzt“, ergänzte Laura Methner. Gerne kann das Spiel auch mit einem Imbiss ergänzt werden.
„Unser Dank gilt dem kreativen Kopf hinter dem Rätsel, Wolf Henning-Schorn, der für Konzeption, Gestaltung und inhaltliche Ausarbeitung verantwortlich war und eine tolle Möglichkeit geschaffen hat auf spielerische Weise in die Geschichte unserer Region einzutauchen“, zeigte sich Manuela Henkel begeistert.
Weiterhin kann das Rätsel mit einer Übernachtung im historischen Gefängnis verbunden werden.
Unter einfachen, authentisch gehaltenen Bedingungen mit Pritsche, Wolldecke, Waschschüssel mit kaltem Wasser, Kerzenlicht und schlichter Verpflegung wird Geschichte hier besonders spürbar. Die Übernachtung mit Gänsehautgarantie kann dann auch schnell zum Grenzerlebnis werden.
„Mit diesem innovativen Projekt ist es gelungen, Geschichte auf lebendige Weise erlebbar zu machen und gleichzeitig ein neues touristisches Highlight für unsere Region zu schaffen“, so Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel abschließend.




