Tierschutzverein Meiningen: Kuschelkatzen suchen ein Zuhause

Der Tierschutzverein Meiningen stellt in dieser Woche seine Schützlinge vor, die auf der Suche nach einem tierlieben Zuhause sind.

Liebt Verstecken und Kuscheln: Runa

Wer nicht warten möchte, bis der Katzenbaby-Jahrgang 2026 das Welt erblickt und herangewachsen ist, um adoptiert werden zu können, findet in der Obhut des Meininger Tierschutzvereins noch einige entzückende Jungtiere aus dem vorigen Jahr.

Dazu gehört Schmusekätzchen Runa. Zur kleinen Schmuserin ist sie erst in und dank ihrer Pflegestelle geworden. Pflegestellen sind für den Tierschutzverein und das Tierheim eine unschätzbare Hilfe als Begleiter für den Katzennachwuchs auf dem Weg ins Leben. Deshalb sucht der Verein auch in diesem Jahr wieder Menschen, die sich zutrauen, für drei, vier Monate Katzen-Pflegeeltern zu sein.

Wie gut das den Tieren tut, merkt man an Runa, einem grau-getigert-weißen Kätzchen. Im Fotomoment fühlt sie sich gerade in einem ihrer Verstecke – im Kleiderschrank - ertappt.

Sie ist eine abenteuerlustige Katze, die gern neue Verstecke auskundschaftet, aber auch genauso gern wieder zu ihren Menschen zurückkehrt.

Runa braucht bei neuen Menschen immer ein wenig Zeit, um warm zu werden und Vertrauen zu fassen. Doch lange dauert es nicht, bis sie ihrem Drang zu kuscheln nachgibt.

Sie hat länger als üblich in ihrer Pflegestelle ihr Zuhause gehabt, doch nun darf sie sich eine neue Welt erobern – als Wohnungskatze, möglicherweise auch nach einer ausreichend langen Eingewöhnung als Freigängerin.

Katzenfreunde, die an der hübschen Runa Gefallen finden, dürfen sich gern im Meininger Tierheim melden, Telefon 03693-478460.

Zwei ungleiche Schwestern: Frieda und Lotti

Frieda und Lotti sind zwei Katzenschwestern aus der Obhut des Meininger Tierschutzvereins. Aber wie bei Menschengeschwistern auch muss das nicht automatisch enge Verbundenheit bedeuten.

Sie kommen gut miteinander aus, hängen aber auch nicht zu sehr aneinander. Sie könnten also nun, da sie auf der Suche nach einer Menschenfamilie sind, genauso gut einzeln wie auch zusammen vermittelt werden.

Nicht nur äußerlich sind die zwei Schönheiten grundverschieden. Tigerchen Lotti ist eine richtige Draufgängerin, die schwarz-weiße Frieda eher ein wenig schüchtern. Gemeinsam haben die beiden ihre Begeisterung für Kuscheleinheiten.

Die zwei sehr lieben Wohnungskatzen werden ihren künftigen Besitzern garantiert viel Freude machen. Also, liebe Katzenfreunde, nicht lange zögern: Die beiden Schwestern warten auf neue Herausforderungen.

Geboren wurden sie im vorigen Sommer und leben noch in ihrer Pflegestelle. Sie dürfen gern ausziehen, wenn sich die richtigen Menschen für die beiden attraktiven Jungkatzen finden.

Bei Interesse kann man sich für Frieda und/oder Lotti im Tierheim Rohrer Berg melden, Telefon 03693-478460.

Möchte nach seiner Reha wieder heim: Newton

Zum Glück schauen viele Tierfreunde nicht einfach weg, wenn ihnen ein verletztes Tier über den Weg läuft. In Metzels bettelte Mitte dieses Monats ein Tigerchen um Futter. Der Kater hatte eine offensichtliche Wunde an einem Hinterbeinchen.

Die Tierfreundin gab ihr Bestes, den Herumtreiber in eine Falle zu bekommen, damit sich der Meininger Tierschutzverein um die Versorgung des Beinchens kümmern konnte. Tatsächlich gelang das Manöver. Der Kater checkte unter seinem neuen Namen Newton im Tierheim ein und stellte sich dort als recht netter Bursche heraus, der mit Menschen umzugehen weiß.

Newton sollte daher Besitzer (und sicher auch einen anderen Namen) haben, die ihn hoffentlich bald im Tierheim Rohrer Berg suchen. Denn der Freigang gewohnte Kater ist ganz schön unglücklich in seiner jetzigen Umgebung.

Newtons Verletzung befindet sich inzwischen auf dem Weg der Heilung und kastriert wurde er mittlerweile auch, was möglicherweise seinen Hang zum Herumstromern künftig ein bisschen bremsen wird.

Nun müssen sich nur noch die Besitzer einstellen, damit der Fundkater sein früheres Leben zurückbekommen kann. Wer das Tierchen und seine Besitzer kennt, sollte sich bitte im Tierheim melden, Telefon 03693-478460.

Auf dem besten Weg zur Jungmama: Ayla

Wenn ein Kätzchen bald Mama wird, macht das die Futtersuche noch mal so wichtig. Kein Wunder, dass Tigerfräulein Ayla den Weg zu einer Streuner-Futterstelle in Stepfershausen fand, um sich das Bäuchlein für ihre bald zu erwartenden Babys vollzuschlagen.

Das hochträchtige Kätzchen, das genauso gut ein Streunerchen wie eine Besitzerkatze sein kann, wurde vor wenigen Tagen an der Futterstelle gesichert und darf nun in Ruhe im Tierheim Rohrer Berg ihren Nachwuchs bekommen. Sie ist noch etwas schüchtern, kennt aber höchstwahrscheinlich menschlichen Kontakt.

Auch wenn die Hoffnung klein ist – vielleicht vermisst oder kennt ja doch jemand die getigerte Katzendame, die bestimmt gerne wieder in ihre heimischen Gefilde möchte? Dann kann man Ayla gern im Tierheim Rohrer Berg (Telefon 03693-478460) besuchen und gegebenenfalls wieder nach Hause holen.