Viel los am 1.Mai: Gewimmel an der Wanderhütte am Roßberg

Gastbeitrag von Walter Höhn

Als wir am 1. Mai unterwegs waren, sind mir die Dichterworte eingefallen „Solch ein Gewimmel möchte ich sehn …“.

Überall wohin man sehen konnte, waren Wanderer per Fuß, mit dem Fahrrad, PKW oder Motorrad unterwegs, um die zauberhafte Landschaft im Land der offenen Fernen und die zahlreichen Veranstaltungen in Städten und Dörfern der Rhön zu besuchen.

Einen der schönsten Ausblicke konnte man bei sagenhaft schönem Wetter und umgeben von zartgrünem Buchenlaub von der Roßberghütte bei Wiesenthal genießen.

Zum Greifen nah die Wiesenthaler Schweiz mit ihren typischen Wachholdersäulen – das älteste Naturschutzgebiet der Region.

Es grüßt der mächtige sagenumwobene Baier aus der Ferne und nicht weit im Tal Wiesenthal, das ansehnliche Rhöndorf. Rechts davon die Stopfelskuppe und das weiträumige Pleßwaldgebiet.

Rings um die gemütliche Roßberghütte waren viele, viele Gäste unterwegs. Hier konnte man bequem sitzen oder auch stehend die Rhönlandschaft bewundern.

Mitglieder des Vereins Roßberghütte hatten Schmackhaftes anzubieten: Kaffee und Kuchen z. B. und vom Grill Gebrutzeltes. 12 Torten und Kuchen hatten Frauen des Vereins gebacken. Natürlich fehlten Rhönbier und andere Getränke nicht.

Die uralte Hutbuche, ein Naturdenkmal, war ebenso in bester Gesellschaft, so, wie auch gelbe Schlüsselblumen, blaue Veilchen und andere Frühlingsblumen auf kahler Fläche oder zwischen grünem Waldbingelkraut im nahen Wald.

Die Roßberghütte, ein Beispiel vieler Wanderhütten in der Rhön.