Wartburgkreis: 36 Menschen feierlich eingebürgert

Gastbeitrag von Jennifer Schellenberg

Im Landratsamt Wartburgkreis in Bad Salzungen sind am Donnerstag insgesamt 36 Personen feierlich eingebürgert worden.

Landrat Dr. Michael Brodführer überreichte den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern im Kreistagssaal persönlich ihre Einbürgerungsurkunden.

Mit der Übergabe der Urkunden wurde die Einbürgerung offiziell vollzogen. Für die Neubürgerinnen und Neubürger war die Veranstaltung ein besonderer Moment, der ihre Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland sichtbar machte.

Die 36 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus insgesamt zwölf Herkunftsländern. Die größte Gruppe kommt aus Syrien mit 16 Personen, gefolgt von Albanien mit sechs Personen und Russland mit vier Personen.

Jeweils eine weitere eingebürgerte Person stammt aus der Slowakei, Marokko, Bosnien und Herzegowina, Costa Rica, der Ukraine, Ägypten, dem Irak, Kirgistan und Kuba.

Feierlicher Rahmen mit Musikschule und Gelöbnis

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Beiträge der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Wartburgkreis. In seinem Grußwort würdigte Landrat Dr. Michael Brodführer die Bedeutung der Einbürgerung als wichtigen Schritt der gesellschaftlichen Teilhabe und des Miteinanders.

Im Anschluss sprachen die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gemeinsam das feierliche Gelöbnis. Danach wurden sie einzeln aufgerufen und erhielten ihre Einbürgerungsurkunden aus den Händen des Landrates.

„Mit dem feierlichen Gelöbnis bekennen sich die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Wer eingebürgert wird, bekennt sich somit klar zu Demokratie und Grundgesetz und hat gezeigt, dass er sich aktiv in unsere Gesellschaft einbringen möchte.

Gerade hier in der Wartburgregion, die mit Symbolen wie der Wartburg weit über ihre Grenzen hinaus für Tradition, Sprache, Kultur und den langen Weg zu Freiheit und Demokratie steht, sind diese Werte unsere gemeinsame Lebensgrundlage und sie sollen es bleiben“, betonte Landrat Dr. Michael Brodführer.

Einbürgerung als Zeichen der Zugehörigkeit

Die Einbürgerung ist mehr als ein formaler Verwaltungsakt, sie steht für Teilhabe, Verantwortung und die bewusste Entscheidung, die Zukunft in Deutschland mitzugestalten.

Zur Veranstaltung waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Wohnortkommunen der Eingebürgerten eingeladen.

Sie nutzten die Gelegenheit, mit den neuen Bürgerinnen und Bürgern ihrer Gemeinden und Städte ins Gespräch zu kommen und die kommunale Bindung zu stärken.

Austausch und Vernetzung im Anschluss

Im Anschluss an den feierlichen Teil kamen die Teilnehmenden bei Kaffee, Kuchen und Getränken miteinander ins Gespräch. Dabei standen der offene Austausch, die Vernetzung sowie Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Mittelpunkt.

Die Einbürgerungsfeier machte deutlich, Integration findet vor Ort statt – in den Kommunen, im persönlichen Miteinander und durch die aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben im Wartburgkreis.