Erlebnisse in der Natur: Umpfenzwerge feiern fröhlichen Kindertag im Zauberwäldchen

Mitteilung des Kindergartens Kaltenlengsfeld

Die Kinder des Erlebnis- und Naturkindergartens Kaltenlengsfeld (kurz: ERNA) haben ihren Kindertag in diesem Jahr in ihrem „Zauberwäldchen“ gefeiert - einem Ort voller Kreativität, Naturerlebnissen und Abenteuern.

An drei von den Erzieherinnen vorbereiteten Naturstationen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. An der Kreativstation entstanden mit Salzteig und Naturmaterialien kleine zauberhafte Kunstwerke, mit denen die Kinder Baumstämme verzierten.

Aus allem, was Wald und Frühlingswiese hergaben, legten die Kinder an der Mandalastation ein großes Naturmandala – ein gemeinsames Kunstwerk, das den Waldboden erstrahlen ließ.

Mit selbstgebauten Kleiderbügelwaagen und Becherlupen untersuchten die Kinder an der Forscherstation Gräser, Blätter und kleine Wiesenbewohner. Hier wurde geforscht, verglichen und gestaunt.

Natürlich kam das freie Spiel, das Schaukeln und das Klettern auf Bäumen nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war das neue Kartenspiel „Finde Es“, das die Kinder gemeinsam zum Kindertag geschenkt bekommen haben und natürlich sofort ausprobieren wollten.

Zum Picknick gab es frischgebackene Pancakes und reichlich Erdbeeren und Heidelbeeren. Außerdem bemalte jedes Kind eine kleine Holzscheibe als Kettenanhänger – ein kleines Andenken an diesen schönen Kindertag im Wald.

Besuch aus dem Biosphärenreservat

Am nächsten Tag bekamen die Kinder Besuch vom einem Mitarbeiter des UNSECO-Biosphärenreservates Rhön, der mit dem Bildungsmodul „Das große Krabbeln“ den Lebensraum Wiese und seine Vielfalt erklärte.

Kaum war der Kindertag vorbei, wartete also schon das nächste Abenteuer. „Ranger Dan“, wie die Ü3-Kinder Dan Schad von der Thüringer Verwaltungsstelle liebevoll nannten, besuchte die „Schlauen Füchse“ und nahm sie mit in die faszinierende Welt der Wiese.

Mit viel Geduld und Begeisterung erzählte er von Pflanzen, Tieren und dem Lebensraum Wiese. Jedes Kind durfte eine Blume pflücken, die anschließend bestimmt wurde. Dabei erfuhren die Kinder zum Beispiel, warum der Löwenzahn eigentlich Löwenzahn heißt und hörten gespannt zu.

Mit einer großen Becherlupe und kleinen Handlupen machten sie sich auf Entdeckungstour. Sie fanden Käfer, wie den Bockkäfer oder die schillernden Rosenkäfer, aber auch zum Beispiel eine Wolfsspinne, die ihre Eier mit sich herumträgt.

Aufmerksam beobachteten die Kinder winzige Bewegungen im Gras und tauchten in eine Welt, die ihnen plötzlich gar nicht mehr so klein vorkam.

Es gab ein Wissensquiz für die Schulanfänger, bei dem die Umpfenzwerge stolz zeigten, was sie gelernt haben. Zum krönenden Abschluss wurde noch das Grillenspiel gespielt.

Dabei bekamen die Jungen einen kleinen Kamm und ein Stöckchen in die Hand und die Mädchen wurden mit verbundenen Augen mitten auf die Wiese gestellt.

Nun hieß es genau hinhören. Die Jungen ließen die Grillen mit ihren Stöckchen und Kämmen zirpen und die Mädchen mussten herausfinden, woher das Zirpen kam.

Es wurde gelacht, gelauscht, geraten und am Ende hatten alle ihren Spaß an dem fröhlichen Naturspiel.